Sika fokussiert auf Nachhaltigkeit

03. Oktober 2019 12:53

Baar ZG - Sika will neue Produkte gezielt auf Umweltfreundlichkeit ausrichten. Zudem strebt der Zuger Baustoffkonzern Einsparungen bei Energie- und Wasserverbrauch an. Der CO2-Ausstoss pro produzierter Tonne soll um 12 Prozent sinken. Gleichzeitig wird die EBIT-Zielmarge angehoben.

Das Thema Nachhaltigkeit nehme bei Sika „einen zentralen Stellenwert ein“, schreibt der Zuger Baustoffkonzern in einer Mitteilung zum Sika Capital Markets Day 2019. Das Unternehmen hat sich verpflichtet, seinen Energie- und Wasserverbrauch und seinen Abfall zu reduzieren. Bei der Entwicklung neuer Produkte soll neben deren Leistungsfähigkeit auch ihr umweltfreundlicher Nutzen im Vordergrund stehen. Zudem plant Sika, den CO2-Ausstoss pro produzierter Tonne bis 2023 um 12 Prozent zu senken.

Das am Capital Markets Day 2019 am Donnerstag in Zürich vorgestellte Wachstumsmodell von Sika basiere auf den sechs Pfeilern Marktdurchdringung, Innovation, operationelle Effizienz, Akquisitionen, starke Unternehmenswerte und Nachhaltigkeit, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Sie sollen Sika bis 2023 ein jährliches Wachstum in Raten von 6 bis 8 Prozent ermöglichen. Auch setzt das Unternehmen seine Zielmarge für das Betriebsergebnis von bisher 14 bis 16 auf nunmehr 15 bis 18 Prozent herauf.

Der Erreichung dieser Ziele soll ein neuer Zielmarkt dienen. „Mit dem neu etablierten achten Zielmarkt ,Building Finishing‘ bündeln wir unser Leistungsangebot und unsere Kompetenz im Bereich der Mörteltechnologie und richten uns gezielt auf das spezifische Marktpotenzial aus“, wird Sika-CEO Paul Schuler in der Mitteilung zitiert. „Wir sind überzeugt, Sika mit der Strategie 2023 auf das nächste Level zu bringen und unsere langjährige, starke Wachstumsdynamik weiterzuführen.“ hs

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