Scienceindustries fordert rasche Stabilisierung des Verhältnisses zur EU

20. Mai 2022 14:02

Zürich - An der 140. Generalversammlung hat scienceindustries die Wichtigkeit guter Beziehungen der Schweiz zur EU betont. Der Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences setzt sich für eine rasche Stabilisierung dieser Beziehungen ein.

Die 140. Generalversammlung am 20. Mai habe im Zeichen des 140-Jahr-Jubiläums von scienceindustries gestanden, erläutert der Wirtschaftsverband Chemie Pharma Life Sciences in einer Mitteilung. Die Tagesordnung wurde trotzdem vom Blick nach vorne dominiert. „Was den Wirtschaftsverband bei seiner Gründung an- und umtrieb, beschäftigt uns auch heute: Wettbewerbsfähige Rahmenbedingungen für den hiesigen Forschungs-, Produktions- und Unternehmensstandort“, wird scienceindustries-Präsident Matthias Leuenberger in der Mitteilung zitiert. „Für scienceindustries gibt es noch viel zu tun!“

Dabei macht sich scienceindustries vor allem für eine rasche Stabilisierung der Beziehungen der Schweiz zur EU und die Vollassoziierung des Landes an das EU-Forschungsrahmenprogramm Horizon Europe stark. Ohne dieses drohe der Schweiz der Verlust ihrer Spitzenposition in Forschung und Entwicklung, heisst es in der Mitteilung. Der Verband fürchtet zudem, dass das Land im Wettbewerb um Spitzenkräfte Boden verliert. Darüber hinaus setzt sich scienceindustries für die Fortsetzung der Digitalisierung ein. Hier gelte es den von der Pandemie ausgelösten Schwung mitzunehmen, damit die Schweiz nicht ins Hintertreffen gerate, so der Verband. 

Des Weiteren wurde auf der Generalversammlung der Beitrag der Mitgliedsunternehmen zur Bekämpfung der Pandemie gewürdigt. In der Mitteilung weist der Verband dabei auch auf die internationale Zusammenarbeit zwischen Industrie und Forschung bei der Impfstoffentwicklung hin. „Es zeigt sich: innovative Technologien und Produkte sind der Schlüssel zur erfolgreichen Krisenbewältigung“, so scienceindustries. hs 

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