Schweizer Start-ups setzen auf Innovation und Export

13. Juli 2021 12:13

Freiburg - Schweizer Start-ups sind besonders innovativ und exportorientiert, wie der neue Global Entrepreneurship Monitor zeigt. Im internationalen Vergleich scheitern in der Schweiz zudem relativ wenige Jungfirmen. Dies bedeutet aber auch, dass sie weniger Risiken eingehen.

Die Hochschule für Wirtschaft in Freiburg (HSW-FR) hat in Zusammenarbeit mit anderen Hochschulen wie der Fachhochschule der italienischen Schweiz (SUPSI) den Global Entrepreneurship Monitor (GEM) verfasst. Dabei handelt es sich um eine internationale Studie zu Unternehmensgründungen. Ein erster Teil des Berichts wurde bereits im März veröffentlicht. Nun ist der gesamte Länderbericht für die Schweiz aufgeschaltet.

Die Ergebnisse zeigen unter anderem, dass Jungfirmen in der Schweiz besonders innovativ sind. So würden sich viele mit Technologien und Prozessen befassen, die es im Land noch nicht gibt. Insgesamt belegen Schweizer Start-ups in der Kategorie neue Produkte und Dienstleistungen international den vierten Platz. Ausserdem weist die Schweiz den höchsten Anteil an Start-ups im Bereich der Mittel- oder Hochtechnologie auf.

Der Bericht zeigt auch, dass Schweizer Jungfirmen sehr international ausgerichtet sind. Zwei Drittel der Jungunternehmen im Land planen, Umsätze im Ausland zu generieren. Laut dem Bericht ist dies typisch für kleinere Länder. So liegt die Schweiz in diesem Bereich zusammen mit den Niederlanden, Schweden und Slowenien an der Spitze der Rangliste.

Er wird auch betont, dass in der Schweiz vergleichsweise wenige Start-ups scheitern. Dies bedeute aber gleichzeitig, dass die Firmen weniger ambitionierte Wachstumspläne haben und insgesamt weniger Risiken eingehen.

Der gesamte Länderbericht für die Schweiz kann online abgerufen werden. ssp

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