Schweizer setzen auf Forschung

06. November 2019 12:28

Zürich - Die Schweizer Bevölkerung bringt der Wissenschaft ein hohes Vertrauen entgegen. Dies hat eine Studie der Universität Zürich ergeben. Forschung zu Klima und Energie wurde von den Befragten dabei als wichtigstes Forschungsthema genannt.

Die Ergebnisse der aktuellen, repräsentativen Umfragestudie „Wissenschaftsbarometer Schweiz“ 2019 zeigten ein hohes Vertrauen der Schweizer Bevölkerung in Wissenschaft und Forschung auf, erläutert die Universität Zürich (UZH) in einer Mitteilung. Die Studie wurde von Wissenschaftlern der UZH in Zusammenarbeit mit Kollegen der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster erstellt.

Mehr als die Hälfte der Befragten hatten der Wissenschaft dabei ein hohes oder sehr hohes Vertrauen entgegengebracht. „Insgesamt vertrauen Männer der Wissenschaft ein wenig mehr als Frauen, und jüngere Menschen ein wenig mehr als ältere“, wird der UZH-Professor Mike S. Schäfer, dort zitiert. „Ein weitreichender Verlust des gesellschaftlichen Vertrauens in die Wissenschaft lässt sich damit nicht zeigen.“ Dies entspreche auch den Ergebnissen vergleichbarer Studien in anderen Ländern.

Bei den Erhebungen für das Wissenschaftsbarometer Schweiz hatten 64 Prozent der Befragten die Ansicht geäussert, dass wissenschaftliche Forschung das eigene Leben verbessere. Für Grundlagenforschung und staatliche Unterstützung von Forschung sprachen sich 73 Prozent der Befragten aus.

Unter den von den Befragten präferierten Forschungsthemen wurden Klima und Energie am häufigsten genannt. Auch der Forschung zu Gesundheit und Ernährung sowie zu Verkehr und Mobilität misst die Schweizer Bevölkerung eine hohe Bedeutung zu. Fast acht von zehn Befragten sind zudem der Meinung, dass die Wissenschaft die Öffentlichkeit über ihre Arbeit informieren sollte. hs

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