Schweiz und USA arbeiten bei Drohnen zusammen

09. Juli 2020 12:13

Bern - Unbemannte Flugsysteme werden in innovativen Branchen zunehmend genutzt. Die beiden für die zivile Luftfahrt verantwortlichen Behörden der USA und der Schweiz  - FAA und BAZL – haben jetzt eine Zusammenarbeit vereinbart.

Gemeinhin nennt man sie Drohnen. Die offizielle Bezeichnung ist Unbemannte Flugsysteme oder international Unmanned Aircraft Systems (UAS). Militärische Drohnen sind aus den täglichen Nachrichten von Kriegsschauplätzen in aller Welt bekannt. Inzwischen nimmt aber auch die zivile Nutzung von UAS deutlich zu, vor allem in Ländern mit innovativen Branchen wie der Schweiz und den USA. Deshalb haben die amerikanische Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) und das Bundesamt für Zivilluftfahrt (BAZL) jetzt eine Absichtserklärung über eine verstärkte Zusammenarbeit unterzeichnet, wie es in einer Medienmitteilung heisst.

Gemeinsam sollen Forschung und Entwicklung vorangetrieben werden. Vereinbart wurde der Austausch von Ideen, Mitarbeitenden und Informationen. FAA und BAZL wollen Projekte für sicheren Betrieb, die Integration von Drohnen aber auch die Kontrolle im allgemein genutzten Luftraum entwickeln. Dabei geht es beispielsweise um die Fernidentifizierung, bei der Drohnen Informationen aussenden, die ihre Identifizierung durch Dritte erlaubt. Erst das macht eine effiziente Luftraumüberwachung möglich und erlaubt die Kontrolle von einzuhaltenden Regeln, die einen sicheren Betrieb der unbemannten Flugsysteme gewähreleisten.

In der Schweiz ist die Organisationseinheit Innovation und Digitalisierung des BAZL federführend, auf der amerikanischen Seite das UAS Integration Office der FAA. gba

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