Schweiz ist in der Krise innovativ wie nie

18. Dezember 2020 10:37

Bern - Noch nie sind in der Schweiz so viele Patentrecherchen durchgeführt worden wie in diesem Jahr. Dazu beigetragen hat, dass das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum diese Dienstleistung während des Lockdowns im Frühling kostenlos angeboten hat.

Der Innovationsgeist in der Schweiz ist trotz der Corona-Krise ungebrochen. Als Beleg dafür führt das Eidgenössische Institut für Geistiges Eigentum (IGE) in einer Medienmitteilung an, dass es in diesem ungewöhnlichen Jahr so viele Begleitete Patentrecherchen durchgeführt hat wie noch nie zuvor. Während es im ganzen Jahr 2019 insgesamt 824 waren, wurde in diesem Jahr schon im November die 1000er-Marke überschritten. 

Innovative hätten den Kopf während der Krise nicht in den Sand gesteckt, wird der stellvertretende Leiter der Patentabteilung beim IGE, Theodor Nyfeler, in der Mitteilung zitiert. „Das ist ein positives Zeichen für die Schweiz.“

Mit der Begleitenden Patentrecherche können Erfinder mittlerweile auch online klären, ob es sich lohnt, ihre Idee oder ihr Produkt zum Patentschutz anzumelden. Zur grossen Nachfrage habe beigetragen, dass das IGE diese Dienstleistung während des Shutdowns zu Beginn des Jahres umsonst angeboten hat. Innerhalb von acht Wochen seien damals 380 Anfragen eingegangen, so das IGE. Das seien dreimal mehr als in ruhigeren Zeiten.

Das IGE wolle innovative KMU und Start-ups während der Corona-Krise auch weiterhin unterstützen. Deshalb bietet es Begleitete Patentrecherchen und Begleitete Patentumfeldanalysen bis zum 30. Juni 2021 statt für 300 für nur 100 Franken an. mm

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