Schweiz ist für Gründer attraktiv

04. Februar 2020 13:10

Steinach SG - Mit über 44'600 Neugründungen hat die Schweizer Gründerszene im letzten Jahr einen neuen Rekord aufgestellt. Auch in diesem Jahr dürfte die Zahl der Gründungen weiter wachsen, schätzt der Unternehmensberater Nabenhauer. Die Schweiz sei eines der attraktivsten Länder für Jungunternehmer.

Im vergangenen Jahr ist die Zahl der Neugründungen in der Schweizer Gründerszene gegenüber 2018 um 3 Prozent auf 44'616 neue Jungunternehmen gestiegen, informiert die Unternehmensberatung Nabenhauer Consulting in einer Mitteilung. Neugründungen aus den Bereichen Fintech und Insurtech legten dabei laut Erhebungen des Instituts für Jungunternehmen (IFJ) mit einer Wachstumsrate von 11 Prozent überdurchschnittlich zu.

Nach Ansicht von Nabenhauer Consulting wird sich das Wachstum der Gründerszene auch in diesem Jahr fortsetzen.  „Aufgrund des derzeit niedrigen Zinsniveaus suchen Investoren nach Alternativen und landen häufig bei kreativen Start-ups aus der Schweiz“, wird der Geschäftsführer des Beratungsunternehmen mit Sitz in Steinach SG in der Mitteilung zitiert. „Die Schweiz ist in Europa einer der attraktivsten Standorte für innovative Start-ups.“

Die von vielen als 4. Industrielle Revolution bezeichnete digitale Transformation biete Jungunternehmern zudem grosse Chancen, heisst es in der Mitteilung weiter. „Es ist einfacher als jemals zuvor kreative, unternehmerische Ideen zu realisieren“, meint Nabenhauer. Der Unternehmenschef ist zuversichtlich, „dass in der Schweizer Start-up-Szene eine Generation junger, dynamischer Unternehmer entsteht, die mit kreativen Geschäftsmodellen den Wirtschaftsstandort zukunftsfest macht.“

Erhebungen von Startups.ch zufolge hatte regional gesehen 2019 die Region um den Genfersee bei den Neugründungen die Nase vor. In den Kantonen Waadt und Zürich wurden im letzten Jahr 4653 beziehungsweise 7860 Neugründungen gezählt. Im ansonsten wirtschaftsstarken Kanton Zug dagegen gingen die Neugründungen nach einem Krypto-Hype in den Vorjahren im letzten Jahr um 8,6 Prozent auf 2360 Eintragungen zurück. Dies stelle aber eher „eine Normalisierung auf sehr hohem Niveau dar“, heisst es dazu in der Mitteilung. hs

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