Schweiz ist bei Digitalisierung auch 2022 unter den besten der Welt

28. September 2022 13:34

Lausanne - Die Schweiz steigt nach Platz 6 im Vorjahr wieder auf Platz 5 des IMD World Digital Competetiveness Ranking. Die Lausanner Business School IMD attestiert der Schweiz, auf dem Weg zu einer voll entwickelten digitalen Nation zu sein. Nun fehle noch die Einführung der digitalen Identität im Land.

Die Schweiz belegt im World Digital Competitiveness Ranking 2022 wieder den fünften Platz, nach Rang 6 im Vorjahr. Mit dieser Rangliste bewertet das World Competetiveness Center (WCC) der Lausanner IMD Business School, wie gut Volkswirtschaften neue Technologien erforschen und adaptieren. Insgesamt wurden 63 Länder miteinander verglichen. 

„Digitale Nationen ergeben sich aus einer Kombination von digitalen Talenten, digitaler Regulierung, Daten-Gouvernanz, Einstellungen zur digitalen Welt und der Verfügbarkeit von Kapital“, wird WCC-Direktor Arturo Bris zitiert. Und die Schweiz „ist auf dem Weg, eine voll entwickelte digitale Nation zu werden, mit einer zufriedenstellenden digitalen Infrastruktur und Regulierung, Datenverwaltung und digitalen Haltung“. Erfolgsfaktor für die Zukunft ist seiner Meinung nach die Einführung einer digitalen Identität im Land. „Die Spitzenreiter in der Rangliste wie Dänemark und Singapur sind in dieser Hinsicht bereits wegweisend.“ 

Dänemark nimmt zum ersten Mal seit dem ersten Ranking vor sechs Jahren den Spitzenplatz ein und verdrängt damit die USA. Der Triumph sei auf seine „hervorragende Leistung bei der Zukunftsbereitschaft" zurückzuführen. Dänemark führt die Unterkategorien geschäftliche Agilität und IT-Integration an und erreicht bei der Anpassungsfähigkeit den fünftbesten Wert. Auf Platz 3 folgt Schweden. Singapur verbessert sich um eine Position auf Platz 4. Österreich und Deutschland liegen auf den Plätzen 18 und 19, Frankreich auf Rang 23 und Italien auf dem 39. Platz. 

Laut IMD ist eine der wichtigsten Erkenntnisse der diesjährigen Erhebung, dass Regierungen und der Privatsektor ihre digitale Infrastruktur vor Cyberangriffen schützen müssen, „wenn sie im Rennen um digital wettbewerbsfähige Volkswirtschaften mithalten wollen“. mm

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