Schneider Electric setzt den von Sintratec entwickelten 3D-Drucker Sintratec S2 ein. Bild: zVg/Sintratec

Schneider Electric setzt 3D-Drucker von Sintratec ein

18. Januar 2023 14:30

Brugg AG - Die weltweit tätige Schneider Electric Gruppe setzt an ihrem Standort Grenoble den von der Sintratec AG entwickelten 3D-Drucker Sintratec S2 ein. Dort werden Maschinenkomponenten, Verschleissteile und Prototypen hergestellt.  

Der von der Sintratec AG in Brugg entwickelte 3D-Drucker Sintratec S2 wird von Schneider Electric SE zur Herstellung von Maschinenkomponenten, Verschleissteilen und Prototypen mit 3D-Druck eingesetzt. Laut einer Medienmitteilung werden in der Niederlassung in Grenoble neue Produkte für die Elektronikindustrie, wie neben anderem Schutzschalter für Nieder- und Hochspannung, mit Hilfe moderner Technologien entwickelt und produziert. Die Schneider Electric Gruppe mit Hauptsitz in Rueil-Malmaison bei Paris beschäftigt weltweit mehr als 160’000 Mitarbeitende und ist einer der grössten Akteure im Bereich Energiemanagement und Automatisierung.

„Mit der additiven Fertigung unterstützen wir unsere Designer bei ihrer Forschung und Entwicklung, aber wir bewegen uns auch allmählich in Richtung Produktion“, wird Brandon Alves, Ingenieur bei Schneider Electric, zitiert. Zu diesem Zweck wurden die vorhandenen Maschinen durch selektives Lasersintern (SLS) ergänzt. Durch die Zusammenarbeit mit der französischen Firma Kreos, einem Industrieanlagenanbieter aus Lyon, wurde die Sintratec S2 zur jüngsten Ergänzung im 3D-Druck-Portfolio von Schneider Electric.

„Ich sehe den grössten Vorteil von SLS in der Homogenität der Teile“, so Alves weiter. „Wir sehen keine Layering-Effekte oder Brüche entlang der Achse, was diese Technologie für uns sehr interessant macht.“ SLS eigne sich auch für die Kleinserienfertigung, insbesondere in Kombination mit der Sintratec Nesting Lösung – einer Softwarefunktion für das dichte Anbringen von Teilen. Angesichts der steigenden Nachfrage nach grösseren Mengen hochwertiger Kunststoffteile bei Schneider Electric habe sich das Schweizer SLS-System als die richtige Wahl erwiesen. gba 

swiss export news 08.02.2023

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Die swiss export Academy bietet erfahrenen Führungskräften eine Weiterbildung im Exportmanagement an. Sie soll ihnen helfen, neue Chancen zu nutzen sowie Risiken frühzeitig zu erkennen und wirkungsvolle Massnahmen zu ergreifen. Teilnehmende erhalten nach Abschluss des Moduls ein swiss export Zertifikat sowie 4 ECTS-Punkte gutgeschrieben. Letztere können sie bei einer weiteren Ausbildung an der Fachhochschule Nordwestschweiz  anrechnen lassen. Der nächste viertägige Kurs beginnt am 09. März 2023. mehr

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swiss export organisiert eine neue Fachgruppe, welche sich regelmässig zu Mehrwertsteuerthemen in der EU austauscht. Dabei profitieren die Teilnehmenden sowohl vom Fachwissen des Referenten als auch von gegenseitigen Erfahrungen. Der nächste Austausch steht am 22.März 2023 an. Folgende drei Themen werden im Fokus stehen: Neuerungen in der Schweiz im Bereich Mehrwertsteuer und Zoll, Dienstwagenüberlassung an in Deutschland wohnhafte Mitarbeitende, Standortbestimmung zwei Jahre nach Quick-Fixes. mehr

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