Schaffhausen profitiert von Steuerreform

09. August 2019 12:46

Schaffhausen - Holding- und Verwaltungsgesellschaften haben 2017 in Schaffhausen fast die Hälfte zu den kantonalen Steuereinnahmen von juristischen Personen beigetragen. Für den Kanton unterstreicht dies die Bedeutung der Steuerreform. Ihre Umsetzung stelle die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons sicher.

Einer Mitteilung der Staatskanzlei des Kantons Schaffhausen zufolge beliefen sich die Einkommenssteuereinnahmen des Kantons 2017 auf insgesamt 183,7 Millionen Franken. Sie lagen damit um 4 Prozent über dem Vorjahreswert. Auch die Einnahmen aus der Quellensteuer und der Vermögenssteuer hätten mit 27,6 Millionen beziehungsweise 27,9 Millionen Franken über den Werten von 2016 gelegen, heisst es in der Mitteilung.

Die Zahl der juristischen Personen im Kanton Schaffhausen legte 2017 um 2,5 Prozent auf 4285 zu. Die Erträge des Kantons aus der Besteuerung der Gewinne juristischer Personen stiegen im Jahresvergleich überproportional um 16,7 Prozent auf 52,4 Millionen Franken an. Dabei trugen die insgesamt 389 im Kanton ansässigen Holding- und Verwaltungsgesellschaften 48,1 Prozent zum Gewinnsteuereinkommen bei. Dies unterstreiche „die Bedeutung der vom Volk auf eidgenössischer Ebene am 19. Mai dieses Jahres angenommenen Vorlage zur Steuerreform und AHV-Finanzierung (STAF)“, schreibt die Staatskanzlei in der Mitteilung. „Mit der kantonalen Umsetzung der STAF wird die Wettbewerbsfähigkeit des Kantons Schaffhausen für Verwaltungsgesellschaften und andere juristische Personen, die von der zwingenden Abschaffung des Steuerstatus betroffen sind, sichergestellt.“ hs

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