SBB forscht mit der EPFL

19. November 2019 15:16

Lausanne - Die SBB hat ihre neue Innovationseinheit SBB Innocell auf dem Campus der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne eröffnet. Das Bahnunternehmen setzt dabei unter anderem auf die Kompetenzen der EPFL im Bereich der Künstlichen Intelligenz.

Die SBB vertieft ihre Zusammenarbeit mit der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne (EPFL). Das Bahnunternehmen hat am Dienstag im EPFL-Innovationspark seine Innovationseinheit SBB Innocell eröffnet, heisst es in einer Mitteilung der EPFL. Damit will es die Kompetenzen der EPFL besser als bisher für so unterschiedliche Bereiche wie den Brückenbau, die Energieeffizienz und die Verbesserung des Fahrplans nutzen.

„Die EPFL verfügt über ein lebendiges Innovationsökosystem, das von grossen Unternehmen und spezialisierten Forschern gleichermassen gestützt wird“, wird Hans-Jörg Stark, der Leiter von SBB Innocell, in der Mitteilung zitiert. „Indem wir dieses Netzwerk nutzen, können wir den Bahnbetrieb verbessern und unsere Kunden besser bedienen.“ Auch die EPFL schätzt die Zusammenarbeit mit dem Bahnunternehmen. „Wir teilen ständig Wissen und Ideen mit unseren SBB-Kollegen, auch wenn wir gerade nicht an gemeinsamen Forschungsprojekten arbeiten“, wird Simone Amorosi zitiert, der stellvertretende Leiter des EPFL-Transportzentrums. 

SBB Innocell baut auf dem SBB Hub auf, in dem die beiden Seiten seit 2014 zusammenarbeiten. Einige der gemeinsamen Forschungsprojekte sind von Innosuisse gefördert worden, der Förderagentur des Bundes. stk 

Aktuelles im Firmenwiki