sanu durabilitas lädt zu Konferenz über Kreislaufwirtschaft ein

02. August 2021 14:54

Biel BE - Die erste Circular Innovation Ecosystem Session soll einen Überblick über aktuelle Ansätze und Trends zur Messung der Kreislaufwirtschaft geben. Die Konferenz von sanu durabilitas findet am 16. September 2021 in der DISPO in Biel statt.

Die Schweizerische Stiftung für nachhaltige Entwicklung, sanu durabilitas, lädt zur ersten Circular Innovation Ecosystem Session am 16. September nach Biel ein. Die Veranstaltung bietet laut Information auf der Anmeldungsseite Gelegenheit, sich einen Überblick über aktuelle Ansätze und Trends zur Messung der Kreislaufwirtschaft zu verschaffen und entsprechende Erfahrungen zu diesem Thema auszutauschen.

Methoden und Indikatoren zur Dokumentation des Übergangs zu zirkulären Geschäftsmodellen seien noch in der Entwicklung, heisst es in der Einladung. In den vergangenen Jahren hätten Privatwirtschaft, Zivilgesellschaft und Wissenschaft an geeigneten Methoden und Werkzeugen gearbeitet, um die Kreislaufwirtschaft auf verschiedenen Skalen zu bewerten. Solche Skalen sind etwa Produkte, Branchen oder auch Länder. Da sich all diese noch entwickeln, sei es für Unternehmen schwierig, den geeigneten Ansatz zu wählen.

Die Veranstaltung in Biel soll die Teilnehmenden auf den neuesten Stand bringen. Es gibt Vorträge von wissenschaftlichen Experten und Unternehmen am Vormittag und Workshops zu praktischen Herausforderungen am Nachmittag. Dabei könne man eigene Erfahrungen und neue Erkenntnisse vertiefen und sich auch mit anderen Schweizer Unternehmen vernetzen.

Nach einer Einführung durch das Team sanu durabilitas spricht laut Programm zunächst Michael Saidani von der Centrale Supélec der Université Paris-Saclay zu „Indikatoren der Kreislaufwirtschaft: Überblick und Hauptunterschiede.“ Es folgt ein Referat der Doktorandin Maja Wiprächtiger von der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich (ETH) zu: „Retained Environmental Value – ein Ökobilanz-basierter Indikator zur Messung der Zirkularität von Produkten und Materialien“. Andri Bodmer, Mitglied der erweiterten Geschäftsleitung der Schweizerischen Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme (SQS) spricht anschliessend zum Thema: „Circular Globe – ein innovatives Modell zur Bewertung des zirkulären Reifegrads von Organisationen“. Aus der Praxis der Unternehmensperspektive berichtet Nicolas Freudiger von ID Genève: „Auf dem Weg zu circular swiss made? Die Erfahrung der neuen Uhrenmarke ID Genève“.

Der Nachmittag steht laut Programm dann zur Diskussion, Arbeitsgruppen und einer Plenumsdiskussion zur Verfügung. Ab 17 Uhr gibt es einen Abschiedsapéro. gba 

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