Runder Tisch eruiert Nutzung des Baldeggersees als Energiequelle

19. November 2021 14:57

Luzern - Der Kanton Luzern will Grund- und Seewasser verstärkt als klimafreundliche Energiequelle nutzen. Ein Runder Tisch hat dabei Möglichkeiten der Nutzung des Baldeggersees untersucht.

Grund- und Seewasser habe als klimafreundliche Energiequelle in den vergangenen Jahren im Kanton Luzern an Bedeutung gewonnen, erläutert die Staatskanzlei Luzern in einer Kurzmitteilung. In ihr informiert die Kantonsverwaltung über Bestrebungen, auch das Wasser des Baldeggersees für die Energiegewinnung zu nutzen. Im November hat die kantonale Dienststelle für Umwelt und Energie dafür einen Runden Tisch organisiert.

Als Beteiligte werden in der Mitteilung die Eigentümerin des Baldeggersees, Pro Natura, die seeanliegenden Gemeinden Hitzkirch, Hochdorf, Römerswil sowie Aesch, die WWZ AG, die Bachmann Forming AG, die Hochdorf Swiss Nutrition AG und der Regionale Entwicklungsträger Idee Seetal aufgezählt. Die Initiative für den Runden Tisch geht auf Markus Odermatt zurück. Der CVP-Kantonsrat hat den Regierungsrat in einem Postulat beauftragt, „im Zusammenhang mit der Energiewende 2050 eine aktive Rolle bei der Nutzung von Seewasser aus dem Baldeggersee für die Energiegewinnung anzustreben“, heisst es in der Mitteilung.

Nun sollen die Seeanliegergemeinden konkrete Projekte für die thermische Nutzung des Seewassers erarbeiten. Sie müssten dann im Rahmen der kommunalen Energieplanungen aufeinander abgestimmt werden. hs

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