Ruedi Noser glaubt weiter an Innovationspark

22. Juli 2020 13:45

Zürich - Ruedi Noser ist vom Entscheid des Verwaltungsgerichts gegen den Gestaltungsplan für den Innovationspark Dübendorf enttäuscht. Der Initiator des Projekts ist jedoch weiterhin von der Realisierbarkeit der Pläne überzeugt. Dafür müssten Kanton, Bund und Gemeinden zusammenarbeiten.

Das kantonale Verwaltungsgericht hat dem kantonalen Gestaltungsplan für den Innovationspark am Flughafen Dübendorf in seinem Urteil vom 8. Juli die Rechtsgrundlage entzogen. Nach Ansicht des Gerichts fehlt dem Kanton die Kompetenz, einen Gestaltungsplan für ein Gebiet dieser Grösse zu erstellen.

In einem Interview mit dem „Tages-Anzeiger“ zeigt sich der Initiator des Innovationsparks, Ruedi Noser, von diesem Urteil enttäuscht. Er sei davon ausgegangen, „dass der Kanton weiss, was er macht“, erläutert Noser im Interview. Die kantonalen Juristen seien vom Verwaltungsgericht „in echt zürcherischer Manier“ ausgebremst worden.

Für den FDP-Vertreter des Kantons Zürich im Ständerat ist der Innovationspark damit aber keinesfalls Geschichte. Das Projekt müsse jetzt neu aufgegleist werden, meint Noser im Interview. „Das Urteil zeigt für mich, dass ein solches Projekt nur gelingt, wenn Gemeinden, Kanton und Bund am gleichen Strick ziehen.“ Dann habe der Innovationspark „nach wie vor eine blendende Zukunftsaussicht“. 

In der Vergangenheit habe es hier „immer wieder unterschiedliche Meinungen gegeben“, räumt Noser auf Nachfrage des „Tages-Anzeiger“ ein. Konkret spricht der Politiker und Unternehmer die „Problematik des Flugbetriebs“ in Dübendorf an. „Das müssen wir nun bereinigen und ein klares Konzept aufstellen.“ hs

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