Roche und Atea wollen Covid-19-Mittel entwickeln

22. Oktober 2020 14:59

Basel - Der Basler Pharmakonzern Roche will gemeinsam mit der amerikanischen Atea Pharmaceuticals ein Medikament zur Behandlung von Corona-Patienten entwickeln. Insofern es sich als wirksam erweist, wird Roche das Mittel ausserhalb der USA vertreiben.

Roche hat eine Zusammenarbeit mit Atea Pharmaceuticals vereinbart, wie aus einer Medienmitteilung hervorgeht. Demnach werden die Pharmaunternehmen gemeinsam ein Präparat von Atea vorantreiben, das sich zur Behandlung des Coronavirus eignen könnte. Derzeit wird das Mittel im Rahmen von Phase-II-Studien getestet. Im ersten Quartal 2021 soll eine klinische Phase-III-Studie beginnen.

Das Mittel namens AT-527 soll sowohl bei Patienten im Spital als auch bei jenen ausserhalb des Spitals eingesetzt werden können. Damit könnte es das erste oral zu verabreichende Präparat gegen das Coronavirus werden, das Patienten auch zuhause nehmen können. Es soll in solchen Situationen helfen, schlimmere Symptome zu verhindern.

Wenn sich AT-527 als sicher und wirksam erweist und als Corona-Mittel zugelassen wird, soll Atea für den Vertrieb in den USA verantwortlich sein. Roche wird den globalen Vertrieb ausserhalb der USA übernehmen. ssp

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