ProWeinland lotet Potenziale der Energieeffizienz aus

11. November 2019 12:29

Marthalen ZH - ProWeinland und seine Initiative Energieregion Zürcher Weinland haben eine Fachtagung zum Thema Energieeffizienz in gemeindeeigenen Infrastrukturanlagen organisiert. Zwei Dutzend Ressortverantwortliche liessen sich dort über Potenziale informieren.

Die Referenten hätten den Ressortverantwortlichen aus den Gemeinden sowie den Brunnen- und Klärmeistern die Potenziale für Energieeffizienz und für die Produktion erneuerbarer Energien anhand praktischer Beispiele aufgezeigt, schreibt ProWeinland in einer Mitteilung zur Fachtagung, die am 31. Oktober in Marthalen ZH stattgefunden hatte. Im Anschluss an die Referate seien die Vorschläge zwischen Gästen und Referenten „rege diskutiert“ worden, heisst es dort weiter. Als Referenten hatten die Veranstalter Michèle Vogelsanger vom Verein InfraWatt, Ruedi Moser von der Hunziker Betatech AG und Reto Baumann von der Häny AG gewinnen können.

Michèle Vogelsanger ging in ihrem Vortrag auf das Energiespar- und Energieproduktionspotenzial von gemeindeeigenen Infrastrukturen ein. Abwasserreinigungsanlagen (ARA) beispielsweise könnten viel mehr als nur Abwasser klären, wird Vogelsanger aus ihrem Referat in einem Beitrag in der „Andelfinger Zeitung“ zitiert. Ruedi Moser wird im Beitrag mit seinen Ausführungen zur energetischen Feinanalyse zitiert. Sie sei „das geeignete Instrument, um energetische Optimierungen zu planen“. Reto Baumann schliesslich wies auf die Wichtigkeit hin, bei der Betrachtung der Systemeffizienz immer das Gesamtsystem im Auge zu haben. „Umsichtig geplante Energieeffizienzmassnahmen dienen unserer Umwelt und entlasten zusätzlich die Ausgabenseite“, führt der Bericht das Fazit von Baumanns Vortrag an. hs

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