ProKilowatt nimmt neue Anträge an

12. November 2020 13:31

Bern - Unternehmen und Programmträger können sich ab sofort um Förderbeiträge für unwirtschaftliche Stromsparmassnahmen bewerben. Das entsprechende Programm ProKilowatt stellt für 2021 insgesamt 50 Millionen Franken bereit. Sie werden aus dem Netzzuschlagsfonds finanziert.

Mit dem Instrument der Wettbewerblichen Ausschreibungen im Programm ProKilowatt sollen Stromsparmassnahmen bezuschusst werden, die ohne Förderung unwirtschaftlich sind, erläutert das Bundesamt für Energie (BFE) in einer Mitteilung. Interessierte Unternehmen und Programmträger können sich ab sofort um eine Förderung bewerben.

Die erste Eingabefrist für Projekte läuft dabei bis zum 5. Februar 2021. Zwei weitere Runden sind für April und September angesetzt. Programmgesuche können bis zum 3. Mai 2021 eingereicht werden.

Für das bereits zwölfte Ausschreibungsjahr hält ProKilowatt insgesamt 50 Millionen Franken bereit, erläutert das BFE. Die Fördermittel für Projekte seien für 2021 dabei einmalig erhöht worden, um Unternehmen in der von der Pandemie erschwerten Situation höhere Anreize zur Umsetzung von Stromsparmassnahmen zu bieten. Konkret winken bis zu 30 Prozent höhere Beiträge als in anderen Jahren.

Bei der Auswahl der zu fördernden Projekte und Programme legt das BFE ein Wettbewerbskriterium als Massstab an. Zum Zuge kommen die Programme mit dem besten Kosten-Nutzen-Verhältnis, also mit der billigsten eingesparten Kilowattstunde. Die Mittel für die Förderungen werden über einen Zuschlag auf die Übertragungskosten der Hochspannungsnetze finanziert. hs

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