Prix Metallrecycling geht an drei Preisträger

11. November 2020 12:24

Thalwil ZH - Ein Pharmaunternehmen, eine Schule und eine Hilfsorganisation sind mit dem nationalen Umweltpreis Prix Metallrecycling ausgezeichnet worden. Die IGORA-Genossenschaft und Ferro Recycling verleihen den Preis bereits zum 22. Mal.

Der nationale Umweltpreis Prix Metallrecycling 2020 geht laut Medienmitteilung an das Gymnasium St. Klemens in Ebikon LU, das Pharmaunternehmen Hänseler AG in Herisau AR und Help for Family in Turgi AG. Ausgezeichnet würden sie für originelle und effiziente Ideen beim Sammeln von Metallverpackungen, heisst es dort. Neben der Ehre bekommen die drei Sammler auch einen Preis von 1000 Franken.

Die Sammelorganisationen Igora-Genossenschaft und Ferro Recycling, die den Preis vergeben, verweisen in der Mitteilung darauf, dass Metallverpackungen wie Aludosen, Schalen, Tuben und Kaffeekapseln aus Aluminium sowie Konservendosen aus Stahlblech wertvolle Rohstoffe enthalten und deshalb der Wiederverwertung zugeführt werden müssen. In der Schweiz fielen so jährlich rund 26’000 Tonnen an. Daniel Frischknecht, Mitglied der Geschäftsleitung der IGORA-Genossenschaft und Ferro Recycling, wird zitiert: „Wir wollen noch mehr Metallverpackungen im Recycling haben und verleihen deshalb jedes Jahr den nationalen Umweltpreis Prix Metallrecycling an drei besonders aktive und kreative Sammler von Metallverpackungen.“

Die drei Preisträger haben sich alle beim Sammeln mit eigenen Ideen hervorgetan. So hat der Verantwortliche des Hausdienstes beim Pharmaunternehmen Hänseler in Herisau, Roman Himmelberger, ein Konzept für getrenntes Sammeln von Rohstoffen erstellt. Mit 140 Mitarbeitenden kommen dort jährlich laut der Mitteilung an die 500 Kilogramm Metallverpackungen in die Wiederverwertung: vor allem Alugetränkedosen und Kaffeekapseln aus Aluminium.

Auch im Gymnasium St. Klemens in Ebikon hat sich der Hauswart Uriel Odermatt stark engagiert. Er stellte Sammelbehälter für Aludosen in den Korridoren und der Cafeteria auf. Hinweise mahnen die Jugendlichen zur Entsorgung. Auch mitgebrachte Dosen werden hier entsorgt. Das Ziel ist, jährlich bis zu 50 Kilogramm leere Dosen der Wiederverwertung zuzuführen.

Beim Verein Help for Family in Turgi sorgt laut Mitteilung Vereinspräsident Stefan Burch dafür, dass sich die Hilfsorganisation nicht  nur sozial, sondern auch für die Umwelt engagiert. Er setze auf das getrennte Sammeln von Wertstoffen, wobei jährlich an die 70 Kilogramm zusammenkommen. gba 

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