Pentagon setzt auf Swiss Vault

07. Juli 2022 13:16

Basel - Das Pentagon setzt beim Management von Daten auf eine Lösung der Basler Firma Swiss Vault. Diese fokussiert auf die nachhaltige Langzeitspeicherung von Daten mit niedrigem Stromverbrauch.

Das US-Verteidigungsministerium will beim Management von Daten eine Lösung des Basler Start-ups Swiss Vault einsetzen. Dies sagt Swiss Vault-CEO Bhupinder Bhullar im Rahmen eines Interviews mit dem Investorennetzwerk TechTour. Das Unternehmen werde nun an verschiedenen Verträgen mit Einrichtungen arbeiten, die zum Verteidigungsministerium gehören. Als Beispiele werden etwa die Armee, die Marine und die Luftwaffe genannt.

Swiss Vault arbeitet an einer umweltfreundlichen Lösung zur sicheren Langzeitspeicherung von Daten. Dabei kombiniert die Firma Software und Hardware. Laut Bhullar verbraucht die Swiss Vault-Plattform zehnmal weniger Strom als herkömmliche Einrichtungen zur Datenspeicherung. Ausserdem benötigt sie 14-mal weniger Platz. Auch der Lärmpegel und die Abwärme werden reduziert. Dank der Technologie könnten beispielsweise auch alte Gebäude als Rechenzentren umgenutzt werden. Die Entwicklung von Swiss Vault ist bereits zum Patent angemeldet.

Swiss Vault wurde in den vergangenen Jahren bereits mit mehreren Auszeichnungen geehrt. Unter anderem wurde es von TechTour als ein Top Start-up ausgezeichnet und hat dadurch Zugang zu Beratungsangeboten und Netzwerken erhalten. Ausserdem hat sich Swiss Vault 2021 auch beim Superpitch des schottischen Start-up-Förderers Greenbackers in Glasgow durchgesetzt und durfte sich damit am Klimagipfel COP26 vorstellen.

Swiss Vault hat neben seinem Standort in Basel auch eine kanadische Niederlassung in Victoria in der Provinz British Columbia. Ausserdem gehört es zu den Mitgliedern der Swiss-Canadian Chamber of Commerce Western Canada (SCCC). Die Vancouver Economic Commission (VEC) hat Swiss Vault im Februar in ihr Förderprogramm für innovative Klimaprojekte aufgenommen. ssp

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