Ostral ruft zur Vorbereitung auf Mangellage bei Strom auf

18. Oktober 2021 14:42

Aarau - Ein längerer Mangel an Strom gehört zu den möglichen Gefahren, auf welche die Schweiz vorbereitet sein müsste, meint die Organisation für Stromversorgung in ausserordentlichen Lagen (Ostral). Sie hat eine entsprechende Kampagne gestartet.

Eine Situation, in der Strom über einen längeren Zeitraum nicht in ausreichender Menge zur Verfügung steht, sei neben der Pandemie die grösste Gefahr für die Versorgung der Schweiz, meint Guy Parmelin in einem Video. Der Bundespräsident und Vorsteher des Departements für Wirtschaft, Bildung und Forschung (WBF) appelliert an die Unternehmen des Landes, sich auf eine solche Strom-Mangellage vorzubereiten. „Sollte der Strom einmal knapp werden, ist die Schweiz auf die Unterstützung aller Stromkundinnen und -kunden angewiesen“, so Parmelin.

Das Video ist Bestandteil einer Kampagne der Organisation für Stromversorgung in ausserordentlichen Lagen (Ostral). Neben dem Bundespräsidenten erläutern darin auch Werner Meier, Delegierter für wirtschaftliche Landesversorgung, und Michael Frank, Direktor Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen, warum eine gute Vorbereitung auf eine solche Situation nötig ist.

Auf die Bedingungen, die eine Strom-Mangellage herbeiführen, habe die Schweiz nur wenig Einfluss, erläutert Werner Meier im Video. Bund und Wirtschaft könnten sich jedoch auf eine solche Situation vorbereiten. Dazu habe die wirtschaftliche Landesversorgung Massnahmen definiert. Für die Vorbereitung auf  eine Strom-Mangellage hat der Verband Schweizerischer Elektrizitätsunternehmen die Ostral gegründet, erklärt Michael Frank im Video. Sie solle zudem „sicherstellen, dass diese Vorbereitung im Falle einer Krise umgesetzt werden“. hs

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