Opterion sichert sich 8,4 Millionen Euro

21. Januar 2021 13:51

Sarnen - Opterion sieht sich dank einer deutlich überzeichneten Brückenfinanzierungsrunde für die nächsten zwei Jahre sehr komfortabel finanziert. Das Unternehmen konnte sich 8,4 Millionen Euro für seine neuartige Bauchfelldialyse sichern.

Die Opterion Health AG konnte in einer um 40 Prozent überzeichneten Brückenfinanzierungsrunde 8,4 Millionen Euro einnehmen. Der Betrag sei laut einer Medienmitteilung von einer kleinen Gruppe privater und institutioneller Investoren aus Deutschland und der Schweiz aufgebracht worden. 

Das Life Science-Unternehmen konzentriert sich derzeit in der präklinischen Phase auf eine Lösung für die Peritoneal- oder Bauchfelldialyse (PD). Nach Unternehmensangaben soll sie den Dialysemarkt „revolutionieren“ und den Goldstandard des derzeitigen Marktführers ablösen. Der „sehr erfolgreiche“ Abschluss dieser Finanzierungsrunde bedeute für Opterion, „über die nächsten zwei Jahre sehr komfortabel finanziert zu sein“, wird CFO Andreas Schmidt in der Mitteilung zitiert. „Das gibt uns die Möglichkeit, unsere wissenschaftlichen und produktionstechnischen Pläne umzusetzen und die Phase I mit voller Geschwindigkeit vorzubereiten.“

„Der PD-Markt hat seit über zwei Jahrzehnten keine nennenswerte Innovation mehr gesehen“, erklärt der Firmengründer und CEO/CSO von Opterion, Guido Grentzmann. Opterions Lösung biete nicht nur bessere Therapieergebnisse, sie erhöhe auch die Lebensqualität und die Überlebensraten von Dialyse-Patienten. Zudem litten über 45 Prozent von ihnen an Diabetes. Daher sei das glukosefreie Dialysat von Opterion „eine dringend benötigte Innovation“. Darüber hinaus könnten sehr viel mehr Patienten ihre Therapie zuhause durchführen.

Im Anschluss an den diese Finanzierungsrunde gab Opterion ausserdem bekannt, dass das Unternehmen seinen Firmensitz nach Muttenz BL verlegen wird. Auf diese Weise werde es Teil des Life Science-Ökosystems der Region Basel. mm

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