Online-Supermarkt kompensiert CO2 mit Climeworks

16. November 2021 13:41

Zürich - Ocado Retail ist der erste Lebensmittelhändler, der eine Vereinbarung mit Climeworks über die Abscheidung von CO2 aus der Luft unterschrieben hat. Für den britischen Online-Supermarkt wird Climeworks so viel CO2 binden, wie dieser in sieben Jahren ausstossen würde.

Climeworks wird für Ocado Retail mehr als 1000 Tonnen CO2 dauerhaft aus der Luft entfernen. Das entspricht der Menge, die das Gemeinschaftsunternehmen von Ocado Group und Marks & Spencer Group in den kommenden sieben Jahren an seinem Hauptsitz emittieren wird.

Wie Climeworks weiter mitteilt, sei diese Vereinbarung das jüngste Puzzle-Stück der Nachhaltigkeitsstrategie von Ocado Retail. Sie ziele darauf ab, bis 2040 völlig emissionsfrei zu werden. Mehr Unternehmen wie Ocado Retail, die die hochwertige Kohlenstoffabscheidung von Climeworks kaufen, bedeuteten eine wachsende Nachfrage nach solchen Lösungen. Dies wiederum unterstütze den Ausbau der Technologie. Die wachsende Nachfrage erhöhe die Kapazität der direkten Luftabscheidung, bis sie klimarelevante Grössenordnungen erreiche.

„Wir freuen uns und sind dankbar, dass wir mittels dieser Vereinbarung mit Ocado einen neuen Branchenführer begrüssen dürfen“, wird Christoph Gebald, Co-CEO und Mitbegründer von Climeworks zitiert. „Die Netto-Null-Strategie von Ocado Retail ist ein grossartiges Beispiel dafür, wie Emissionsreduzierung und Emissionsvermeidung kombiniert werden sollten.“

„Wir sind sehr stolz darauf, der erste Supermarkt der Welt zu sein, der ein Netto-Null-Büro hat“, so Daniel Costigan, Nachhaltigkeitschef bei Ocado Retail. „Unsere Vereinbarung mit Climeworks wird uns dabei helfen, weiterhin nach Möglichkeiten zu suchen, unseren CO2-Fussabdruck zu verkleinern.“ mm

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