Nominierte für Logistik-Preis stehen fest

07. Mai 2021 12:04

Bern - Die drei Finalisten für den Swiss Logistics Award 2021 sind bestimmt: Cargologic AG, Hydrospider & H2 Energy sowie Post CH AG & Amberg Loglay AG. Der Preis geht an ein Projekt, dessen Realisierung einen überdurchschnittlichen Markterfolg eingeleitet hat. Er wird am 16. Juni verliehen.

Die Jury der Swiss Logistics Awards hat die drei Nominierten für die diesjährige Ausgabe bekanntgegeben. Der Preis wird am 16. Juni 2021 bereits zum 26. Mal verliehen. Wie immer soll er ein Projekt auszeichnen, dessen Realisierung einen überdurchschnittlichen Markterfolg eingeleitet hat.

Zu den Finalisten zählt laut einer Medienmitteilung die Cargologic AG mit Sitz in Kloten ZH. Dem Anbieter für Luftfrachtabfertigung sei es gelungen, eine Vielzahl an sich wiederholenden Tätigkeiten dank des Einsatzes von Robotern und Drohnen zu automatisieren. Das führe zu einer deutlichen Steigerung der Effizienz. Ausserdem habe eine automatisierte Inventur die Kosten um 70 Prozent gesenkt. Der Einsatz einer Logistikdrohne im sogenannten Airside-Bereich des Flughafens Zürich sei „einmalig“ und habe es so noch nie gegeben.

Zweite Anwärter auf den Swiss Logistics Award sind H2 Energy und Hydrospider aus Opfikon ZH. Hydrospider ist ein Gemeinschaftsunternehmen von H2 Energy, Alpiq und Linde/PanGas. Ohne staatliche Subventionen baut es die Infrastruktur für Wasserstoffmobilität auf. Die Hydrospider AG liefert dafür den grünen Wasserstoff. Er wird beim Alpiq Wasserkraftwerk in Niedergösgen produziert. Das Konzept für Verdichtung und Transport wurde von H2 Energy entwickelt. Bis 2025 werden in der Schweiz rund 1600 Elektro-Nutzfahrzeuge mit Brennstoffzellenantrieb fahren und jährlich bis zu 120'000 Tonnen CO2 einsparen.

Die dritte Nominierung würdigt die smarte Baulogistik der Post CH AG und der Amberg Loglay AG. Eine durchgängige Prozess- und Ablaufsteuerung soll auf Baustellen in Innenstädten Engpässe vermeiden. In einem vorgeschalteten Konsolidierungslager werden Vormontagen und Modulbauten durchgeführt. Das reduziere die Komplexität und Brandlast auf dem Baufeld. Das verringere wiederum die Zahl der Direktanfahrten zur Baustelle um 60 Prozent. Durch Elektro-Lastwagen sind sie zudem lärm- und CO2-neutral. mm

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