Neues Projekt soll Spital der Zukunft hervorbringen

16. Dezember 2021 13:14

Winterthur - Das Projekt SHIFT hat zum Ziel, digitale Anwendungen für intelligente Spitäler zu entwickeln und zu testen. Dafür spannen mehrere Schweizer Hochschulen und Industriepartner zusammen. Geleitet wird das Projekt von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften.

Spitäler sollen künftig zu intelligenten Systemen werden. Ein Schweizer Konsortium will nun erforschen, wie der Digitalisierungsprozess umgesetzt werden könnte. Dafür wurde das Projekt Smart Hospital – Integrated Framework, Tools & Solutions (SHIFT) ins Leben gerufen.

Das Ziel sei es, den Einsatz von digitalen Technologien wie Virtuelle Realität und Künstliche Intelligenz sowie die Vernetzung von Abläufen und Daten zu erforschen, heisst es in einer Medienmitteilung. Diese Technologien könnten die Qualität von Spitälern steigern, ihre Effizienz erhöhen und Kosten senken.

Ein Beispiel seien etwa datenbasierte Prognosemodelle zur Vorhersage, Planung und Optimierung der Personaleinsatzplanung. Zudem könnten Sensoren und Apps helfen, die körperliche Aktivität von Patientinnen und Patienten nach einem Eingriff zu fördern. Digitale Technologien könnten aber auch zur Prävention und Früherkennung von Krankheiten beitragen.

Geleitet wird das SHIFT-Projekt von der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW). Mit an Bord sind auch die Universitäten Zürich und Basel, die Fachhochschule Nordwestschweiz (FHNW) sowie mehrere Spitäler – darunter auch das Kantonsspital Aarau. Weiter tragen 24 Industriepartner zur Einbindung des Projekts in die Praxis bei. Zu ihnen gehören beispielsweise die Roche Diabetes Care AG in Risch ZG, die Beratungsfirma KPMG oder das Start-up heyPatient aus Winterthur.

Das Projekt läuft bis Juni 2025. Es wird von der Schweizerischen Agentur für Innovationsförderung (Innosuisse) unterstützt und hat ein  Gesamtbudget von 5,7 Millionen Franken. ssp

swiss export news 18.05.2022

swiss export tag 2022

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