Neues Gerät soll Augenkrankheiten früher erkennen

27. März 2020 13:43

Lausanne - Forscher der Eidgenössischen Technischen Hochschule Lausanne haben ein Gerät entwickelt, mit dem die Makula viel genauer untersucht werden kann als mit bisherigen Methoden. Dies soll helfen, Augenkrankheiten wie die altersbedingte Makuladegeneration früher zu erkennen und zu behandeln.

Die Makula liegt in der Mitte der Netzhaut des Auges. Über sie werden wichtige Informationen aus der Umwelt aufgenommen. So ermöglicht sie beispielsweise das Erkennen von Gesichtern und Gesichtsausdrücken oder das Lesen. Allerdings lässt ihre Funktion mit dem Alter oft nach.

Augenerkrankungen wie die altersbedingte Makuladegeneration (AMD) werden erst erkannt, wenn schon Symptome da sind, erklärt die Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (EPFL) in einer Mitteilung. Geheilt werden kann die AMD bisher nicht, sie kann aber verlangsamt werden. Eine frühere Erkennung würde auch eine bessere Behandlung ermöglichen.

Ein Gerät von Forscher der EPFL dürfte eine frühere Erkennung künftig Realität werden lassen. Mit diesem können auch die Zellschichten der Makula untersucht werden. Dies war bisher nicht möglich. Die Forscher haben nun mit EarlySight ein Start-up gegründet, welche das Gerät weiterentwickeln und vermarkten soll. ssp

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