Neue Ideen sollen Kreislaufwirtschaft in St.Gallen steigern

26. Januar 2024 11:02

St.Gallen - Drei Projekte haben beim Ideenwettbewerb von Entsorgung St.Gallen und OST – Ostschweizer Fachhochschule überzeugt. Gefragt waren Lösungen, um die Kreislaufwirtschaft in St.Gallen zu steigern. Drei Siegerlösungen erhalten insgesamt 9000 Franken.

Ein Ideenwettbewerb zur Kreislaufwirtschaft in St.Gallen hat seine Sieger gefunden. Studierende der OST – Ostschweizer Fachhochschule hatten gemeinsam mit Entsorgung St.Gallen im Mai 2023 ein Pilotprojekt für eine nachhaltige Ressourcennutzung in der Stadt gestartet. Zehn Projekte hatten sich beworben. Eine mit Vertretenden von Entsorgung St.Gallen, der Dienststellen Umwelt und Energie, Kommunikation sowie OST besetzte Jury hat die drei überzeugendsten Ideen ausgewählt. Sie erhalten gemäss einer Medienmitteilung der Stadt St.Gallen insgesamt 9000 Franken.

Die Fördersumme war laut Mitteilung ein Teil des Projekts zwischen Hochschule und Stadt. So sei bis 31. Oktober pro Einwurf in einen der fünf in der Altstadt verteilten Unterflur-Presscontainer ein Betrag von 50 Rappen in einen Ideentopf geflossen. Unterflur-Presscontainer führen den Angaben zufolge zu einer nachhaltigen Müllentsorgung. 16'000 Einwürfe seien an den Containern registriert worden, womit der gerundete Gewinnbetrag zusammengekommen sei.

Der Höchstbetrag von 5000 Franken geht an Ulmen 5. Unter dem Dachverband setzen sich eine Werkstatt, ein Materialmarkt, ein Atelier, ein Repaircafé und ein Glacébetrieb seit November 2022 für Nachhaltigkeit, Kreativität und soziales Miteinander ein. Das Geld soll in den barrierefreien Ausbau der WCs fliessen, damit mehr Menschen die Angebote nutzen können.

Eine finanzielle Förderung in Höhe von 3000 Franken erhält Schläpfer Altmetall. Das Entsorgungscenter West dient als Sammelstelle für die Entsorgung und Wiederverwertung teils neuer oder funktionsfähiger Gegenstände und erarbeitet nun ein Konzept, um Gegenständen ein zweites Leben zu verschaffen. Die Förderung soll den Personalkosten während der Pilotphase zugutekommen.

Die Summe von 1000 Franken fliesst in die Entwicklung eines Prototypen für „Kartonspiesse“. Entwickler Patrick Eicher bietet eine Lösung, mit der sich Kartonverpackungen platzsparend sammeln und bündeln lassen. ce/heg

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