Nachhaltigkeit soll wirtschaftliches Handeln prägen

10. September 2021 13:50

Zürich/Basel - Economiesuisse macht sich für eine liberale und nachhaltige Marktwirtschaft stark. Am Tag der Wirtschaft plädierte Verbandspräsident Christoph Mäder für die Positionierung der Wirtschaft als konstruktive und innovative Kraft für nachhaltige Entwicklung.

Der Tag der Wirtschaft von economiesuisse am 10. September in Basel habe „ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit“ gestanden, erläutert der Wirtschaftsverband in einer Mitteilung. Verbandspräsident Christoph Mäder hat dort für eine liberale und nachhaltige Marktwirtschaft geworben. Sie stelle „den freien, selbstbestimmten Menschen ins Zentrum“, wird Mäder aus seiner Rede am Tag der Wirtschaft in der Mitteilung zitiert.

Der economiesuisse-Präsident will Nachhaltigkeit als einen Dreiklang aus ökonomischen, sozialen und ökologischen Zielen verstanden wissen. Bei deren Erreichung setzt der Wirtschaftsverband „primär auf Eigenverantwortung und Innovation und erst subsidiär auf Regulierung und den Staat“. Als Beispiel führte Mäder die Zukunft der Stromversorgung an. Hier sei eine Dekarbonisierung „mit Blick auf die ökologische Nachhaltigkeit notwendig“, eine politisch verantwortete zunehmende Verknappung von Strom hingegen „weder ökonomisch noch sozial nachhaltig“. Die Wirtschaft rief Mäder auf, sich „in der nachhaltigen Entwicklung als konstruktive und innovative Kraft zu positionieren“.

Beatrice Weder di Mauro ging in ihrem Referat der Frage nach nachhaltigem Wirtschaftswachstum nach. Externe Effekte müssten in die Preise von Gütern einbezogen werden, meinte die Präsidentin des Centre for Economic Policy Research. Sie plädiert dabei für Lenkungsabgaben anstelle des von der Politik oft vorgezogenen Wegs „über Regulierungen und Subventionen“. hs

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