N26 startet in der Schweiz

05. September 2019 09:44

Berlin - Die deutsche Online-Bank N26 startet in der Schweiz. Ab dieser Woche können Kunden mit Wohnsitz in der Schweiz ein Konto eröffnen – allerdings vorerst nur ein Eurokonto.

Seit Dienstag können auch Personen mit Wohnsitz in der Schweiz ein Konto bei der deutschen Online-Bank N26 eröffnen. Zunächst können Kunden allerdings nur Eurokonten bei N26 nutzen, wie es in einer Medienmitteilung heisst. Das Angebot richtet sich laut N26 insbesondere an „Bankkunden, die regelmässig in die EU reisen, nahe der Grenze leben und dadurch beim Einkaufen häufig Euro nutzen ebenso wie Expats, die es satt haben, hohe Gebühren für ein Eurokonto zahlen zu müssen“.

Wie aus einem Artikel der „Handelszeitung“ hervorgeht, werden die Konten von Schweizer Kunden zunächst grenzüberschreitend aus Deutschland geführt. Entsprechend erhalten Kunden auch deutsche Kontonummern. N26 habe sich in der Schweiz für grenzüberschreitende Dienstleistungen bei der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) angemeldet. Die Bank werde aber durch die deutsche Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) überwacht. N26 wolle mittelfristig „schweizerischer“ werden, so Regionenchef Georg Hauer laut der „Handelszeitung. So könnten später etwa auch in Franken geführte Konten angeboten werden.

Das Interesse an N26 in der Schweiz sei gross. Die Bank verzeichnete eigenen Angaben zufolge zum Start bereits eine Warteliste von über 20.000 Interessenten. Eine Umfrage der Bank zeige zudem, dass der Wunsch nach einem Eurokonto in der Schweiz sehr stark ausgeprägt sei – insbesondere in Grenzgebieten und Grossstädten. Ziel von N26 sei es, „das beliebteste Eurokonto der Schweiz“ zu werden. ssp

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