Mineralölprodukte lassen Preise steigen

16. April 2021 12:23

Neuenburg - Die Produzenten- und Importpreise sind im März im Vergleich zum Vormonat um 0,6 Prozent gestiegen. Dabei zogen die Preise für Importwaren stärker an als die Preise für im Inland produzierte Produkte. Im Jahresvergleich ging das Preisniveau insgesamt um 0,2 Prozent zurück.

Den Erhebungen des Bundesamts für Statistik (BFS) zufolge ist der Gesamtindex der Produzenten- und Importpreise im März mit 100,8 Punkten gegenüber dem Februar um 0,6 Prozent gestiegen. Im Vergleich zum März 2020 gaben die Preise um 0,2 Prozent nach. Die Basis des Index war im Dezember 2015 mit 100 Punkten fixiert worden.

Beim Produzentenpreisindex wurden im März vor allem bei Mineralölprodukten höhere Preise als im Vormonat beobachtet. Darüber hinaus zogen im Monatsvergleich auch die Preise für Schrott, Metalle, Metallhalbzeug und Fleisch an. Insgesamt fiel der Produzentenpreisindex im März um 0,4 Prozent höher als im Vormonat aus. Im Jahresvergleich wurde hingegen ein Rückgang der Preise um 0,4 Prozent beobachtet.

Beim Importpreisindex machten die Analysten des BFS im März gegenüber dem Vormonat vor allem gestiegene Preise für Mineralölprodukte, Erdöl, Erdgas sowie für Metalle und Metallhalbzeug aus. Auch die Preise für Nahrungs- und Futtermittel, Leder, Lederwaren und Schuhe, Automobile und Automobilteile sowie für weitere Fahrzeuggruppen legten im Monatsvergleich zu. Die Preise für Computer fielen im März hingegen geringer als im Februar aus. Insgesamt zog der Index der Importpreise im März gegenüber Februar um 1,0 Prozent an. Im Jahresvergleich legte das Importpreisniveau um 0,1 Prozent zu. hs

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