Mietpreise entwickeln sich unterschiedlich

05. August 2020 12:33

Zürich - Der homegate.ch-Mietindex vom Juli macht unterschiedliche Tendenzen bei den Angebotsmieten aus. In den Kantonen Genf, Neuenburg und Zug wurde ein relativer Rückgang im Monatsvergleich beobachtet. In Obwalden und Nidwalden legten die Mieten zu. Insgesamt blieben die Angebotsmieten stabil.

Der vom digitalen Immobilienmarktplatz homegate.ch aus dem Hause TX Group in Zusammenarbeit mit der Zürcher Kantonalbank (ZKB) monatlich erhobene Mietindex schloss im Juli auf dem Wert von 114,6 Punkten. Gegenüber dem Vormonat seien die Preise für Angebotsmieten damit im Schnitt marginal um 0,09 Prozent gesunken, erläutert homegate.ch in der entsprechenden Mitteilung. Über die letzten zwölf Monate hinweg wurde jedoch ein Anstieg des Index um 0,88 Prozent beobachtet.

Im Monatsvergleich macht homegate.ch unterschiedliche Entwicklungen für die einzelnen Kantone aus. So wurde der stärkste Rückgang der Angebotsmieten im Juli mit knapp 2 Prozent im Kanton Genf beobachtet. Auch in den Kantonen Neuenburg, Zug und Jura gingen die Angebotsmieten mit Werten zwischen -1,18 und -0,89 Prozent relativ stark zurück. Die stärksten Anstiege wurden in den Kantonen Obwalden mit 0,88 Prozent und Nidwalden mit 0,70 Prozent gemessen.

Bei den Städten ergäbe sich ein ähnliches Bild, wird in der Mitteilung weiter erläutert. Hier führt Zürich mit einem Minus von 1,48 Prozent den Reigen der Rückgänge vor Genf und Lugano mit -1,44 beziehungsweise -0,86 Prozent an. Am anderen Ende der Skala finden sich die Städte St.Gallen, Luzern, Lausanne und Basel. Hier wurden im Juli im Monatsvergleich um 0,79 bis 0,19 Prozent höhere Angebotsmieten beobachtet. 

Bei der qualitätsbereinigten Erfassung der Mietpreisveränderungen für den Mietindex werden die Mietpreise um unterschiedliche Qualität, Lage und Grösse der Wohnungen korrigiert. Dies mache eine Erfassung der tatsächlichen Mietpreisentwicklung möglich, heisst es in der Mitteilung. hs

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