Mehrheit ist für CO2-Gesetz

30. April 2021 13:18

Zürich - Die Befürwortenden von Trinkwasserinitiative und Pestizidverbot haben in der ersten von drei Abstimmungsumfragen von Tamedia die Nase vorn. Hauptargument sind von Pestiziden ausgehende Gefahren für die Gesundheit. Auch das CO2-Gesetz würde momentan eine Mehrheit finden.

Trinkwasserinitiative und Pestizidverbot können sich aktuell auf 54 beziehungsweise 53 Prozent Zustimmung stützen. Dies geht aus einer Mitteilung von Tamedia zur ersten von drei Abstimmungsumfragen der zur TX Group gehörenden Mediengruppe hervor. Jeweils 43 Prozent der zu den am 13. Juni anstehenden Abstimmungen Befragten lehnen die Initiative für sauberes Trinkwasser und die Initiative für eine Schweiz ohne Pestizide aktuell ab. Auch beim CO2-Gesetz sprechen sich derzeit 54 Prozent dafür und 43 Prozent dagegen aus.

Eine deutliche Mehrheit für Trinkwasserinitiative und Pestizidverbot machen die Analysten von Tamedia an der Basis linker Parteien und der Grünen sowie bei in der Stadt wohnenden Menschen aus. Beide Initiativen werden zudem von Frauen etwas stärker befürwortet als von Männern. Die Belastung des Trinkwassers mit potenziell gesundheitsschädlichen Pestiziden wird von Befürwortenden beider Initiativen als Hauptargument angeführt. Zudem sprechen sie sich dagegen aus, „dass eine schädliche Landwirtschaft mit Milliarden von Steuergeldern subventioniert werde“, schreibt Tamedia.

Das Covid-19-Gesetz und das Gesetz über polizeiliche Massnahmen gegen den Terrorismus können sich derzeit auf 66 beziehungsweise 68 Prozent Zustimmung stützen. Abgelehnt werden die beiden Gesetzesvorlagen aktuell von 27 beziehungsweise 24 Prozent der Befragten. Das Covid-19-Gesetz geniesse dabei an der Basis aller Parteien ausser der SVP eine hohe Zustimmung, erläutern die Analysten. Das Gesetz über polizeiliche Massnahmen wird insbesondere von der Basis von Mitte, FDP und SVP unterstützt. hs

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