MapTile gewinnt Grossen Preis von venture

14. September 2021 13:34

Zürich/Unterägeri ZG - MapTile ist für seine massgeschneiderten intelligenten Landkarten mit dem Grossen Preis von venture ausgezeichnet worden. Er ist mit 150'000 Franken dotiert. Insgesamt wurden in fünf Kategorien je drei Sieger gekürt.

Das in Unterägeri ansässige Start-up MapTile ist der diesjährige Gewinner des Grossen Preises von venture. Er ist mit 150'000 Franken dotiert. Die Stiftung, die junge Innovatoren fördert, ist eine gemeinsame Initiative der Eidgenössischen Technischen Hochschulen Zürich und Lausanne, der Knecht Holding, von McKinsey & Company und Innosuisse.

MapTile nutzt Vektortechnologie, um hochauflösende Strassen- und Satellitenkarten der ganzen Welt für Unternehmen zu kuratieren und anzubieten. Die Jury sei vor allem von MapTilers Erfolg auf dem Markt beeindruckt gewesen, heisst es in einer Mitteilung von startupticker.ch. Grosse globale Unternehmen und Institutionen wie Airbus, Oracle, Siemens, die NASA und Wetter.com nutzen MapTile-Karten.

Weitere Preise wurden in fünf Kategorien vergeben. Die Sieger erhalten jeweils 30'000 Franken, die Zweitplatzierten 20'000, die Drittplatzierten 10'000 Franken.

In der Kategorie Finanzen und Versicherung gewann Lyyna aus Zürich. Seine Lösung ermögliche es Banken, mithilfe von Zahlungsdaten ihren Kunden Versicherungen für kleine Einkäufe anzubieten. Platz zwei und drei nahmen aisot (Zürich) und Ignatica (Bern/Hongkong) ein.

Luya Foods (Bern) ist Sieger der Kategorie Gesundheit und Ernährung. Das Start-up bietet pflanzliche Alternativen zu Fleisch aus geretteten Ressourcen an. Platz zwei ging an Pipra (Zürich) und Platz drei Inanna Fertility (Zürich).

In der Kategorie ICT siegte MapTile. Lumiphase (Zürich) kam auf Platz zwei, Nimaga (Zürich) auf Platz drei.

NaturLoop (Biel BE) wurde als Gewinner der Kategorie Industrie und Technik ausgezeichnet. Das Unternehmen entwickelt Biokomposite aus landwirtschaftlichen Abfällen in Verbindung mit biobasierten Klebstoffen im industriellen Massstab. Platz zwei ging an Infrascreen (Neuenburg), Platz drei an Cowa Thermal Solutions (Luzern).

Die Kategorie Handel und Verbraucherdienstleistungen gewann das Start-up Boostbar (Zürich). Es bietet eine erschwingliche und nachhaltige Lösung für gesunde Mahlzeiten und Kaffepausen für kleine Unternehmen und grosse Konzerne. Auf dem zweiten Platz landete Bottle+ (St.Gallen), auf dem dritten Jawsome (Genf).

Den mit 10'000 Franken dotierten Publikumspreis erhielt Pelephant für seine Anwendung Modus Operandi. Sie scannt handgeschriebene mathematische Lösungen und überprüft, ob ein Rechenschritt richtig oder falsch ist. mm

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