LLB stellt betriebliche Klimaneutralität bis 2040 in Aussicht

16. März 2022 09:55

Vaduz - Die Liechtensteinische Landesbank (LLB) hat das Climate Pledge unterzeichnet. Damit verpflichtet sich das traditionsreiche Finanzinstitut als erste Bank in Liechtenstein, der Schweiz und Österreich, bis 2040 und damit zehn Jahre vor dem Pariser Klimaabkommen betrieblich CO2-neutral zu arbeiten.

Die Liechtensteinische Landesbank hat in einer Medienmitteilung über ihren Beitritt zum Klimaschutzversprechen Climate Pledge informiert. Als eines von 300 Unternehmen gewährleistet das traditionsreiche Finanzinstitut mit der Mitgliedschaft, ihr angekündigtes Klimaziel bis 2040 umzusetzen und zehn Jahre vor der Vereinbarung im Pariser Klimaabkommen einen Ausgleich bei den eigenen Emissionen zu erreichen. Angestrebtes Ziel ist der Mitteilung zufolge die Reduzierung der Netto-Emissionen auf Null des gesamten betrieblichen CO2-Ausstosses sowie der indirekten Emissionen durch Bankprodukte und Eigenanlagen.

Die LLB-Gruppe sei „die erste Bank in Liechtenstein, der Schweiz und Österreich, die als Mitglied des Climate Pledge die betriebliche Klimaneutralität zehn Jahre vor der vereinbarten Frist im Pariser Klimaabkommen in Aussicht stellt“.

Climate Pledge ist eigenen Angaben zufolge ein „Aufruf an Unternehmen und Organisationen, kollektive Massnahmen zur Klimakrise zu ergreifen und gemeinsam daran zu arbeiten, einen sicheren Planeten für zukünftige Generationen zu schaffen“.

Die LLB-Gruppe sei die einzige Bank in Liechtenstein, die über das MSCI-Nachhaltigkeitsrating von AA verfügt. Mit einem MSCI ESG-Rating wird laut Unternehmensangaben die  „Widerstandsfähigkeit eines Unternehmens gegenüber langfristigen Umwelt-, Sozial- und Governance-Risiken der Branche“ gemessen.

Mit dem Beitritt zu Climate Pledge zeige die LLB, dass sie ihre unternehmerischen Aktivitäten auch weiterhin an Nachhaltigkeitszielen ausrichtet. „Seit 2021 sind wir klimaneutral, indem wir in Zusammenarbeit mit der Schweizer Klimastiftung myClimate in CO2-reduzierende Umweltschutzprojekte in der Region und weltweit investieren“, wird Group CEO Gabriel Brenna zitiert. hg

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