Liechtenstein verbraucht weniger Energie

03. Juli 2019 13:09

Vaduz - Der Gesamtenergieverbrauch Liechtensteins ist 2018 im Jahresvergleich gesunken. Auch der Pro-Kopf-Verbrauch seiner Bürger ging gegenüber 2017 zurück. Gleichzeitig wurde ein höherer Anteil der verbrauchten Energie im Inland produziert.

Die Energiestatistik 2018 misst für Liechtenstein einen Gesamtenergieverbrauch von 1.210.461 Megawattstunden. Im Vergleich zum Vorjahr ist der Energieverbrauch des Landes damit um 2,5 Prozent gesunken. Der Pro-Kopf-Verbrauch ging im selben Zeitraum um 1,0 Megawattstunden auf 31,5 Megawattstunden zurück.

Mit 33,8 Prozent stellte Strom wie bereits in den Vorjahren auch 2018 den höchsten Anteil am Gesamtverbrauch. Der zweithöchste Anteil entfiel mit 20,4 Prozent auf Erdgas, es folgen Diesel, Fernwärme aus Kehricht, Heizöl und Benzin mit Anteilen zwischen 12,2 und 8,5 Prozent. Dabei konnte im Jahresvergleich der Anteil der flüssigen fossilen Energieträger Heizöl, Diesel und Benzin von 31,6 auf 29,7 Prozent reduziert werden.

Etwa 157.500 der insgesamt verbrauchten Megawattstunden stammten 2018 aus einheimischen Energieressourcen. Damit legte die Eigenversorgungsquote des Landes gegenüber 2017 von 12,3 auf 13,0 Prozent zu. Die Stromproduktion aus einheimischen Energieträgern belief sich 2018 auf 86.052 Megawattstunden und lag damit um 5,0 Prozent unter dem Vorjahreswert. Mit einheimischem Brennholz, Biogas und den thermischen Solaranlagen Liechtensteins wurden insgesamt 71.472 Megawattstunden Energie produziert. hs

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