Leonteq bleibt zuversichtlich

23. Juli 2020 14:28

Zürich - Der Derivate-Anbieter Leonteq hat die Corona-Krise stark zu spüren bekommen. Der Halbjahresgewinn ist um 80 Prozent zurückgefallen. CEO Lukas Ruflin gibt sich dennoch zuversichtlich und hebt unter anderem das gestärkte Kundengeschäft hervor.

Leonteq hat im ersten Halbjahr 2020 insgesamt 5,5 Millionen Franken verdient. Im Vorjahr belief sich der Reingewinn noch auf 30,2 Millionen Franken. Der Handelsertrag sank im ersten Halbjahr 2020 auf -107,1 Millionen Franken, verglichen mit 7,5 Millionen in der Vorjahresperiode

Das Ergebnis erklärt der Derivate-Anbieter in einer Medienmitteilung mit der Corona-Krise. „Im März und April führten die weltweite Ausbreitung von Covid-19 und der Ölpreisschock zu aussergewöhnlich hoher Volatilität und Turbulenzen an den globalen Kapitalmärkten“, schreibt Leonteq in der Mitteilung. Dabei seien alle Anlageklassen, die strukturierten Produkten zugrunde liegen, in Mitleidenschaft gezogen worden.

Dennoch konnte Leonteq auch einige Erfolge erzielen. Der Kommissions- und Dienstleistungsertrag stieg etwa um 76 Prozent auf 213 Millionen Franken.

„Unsere Resultate im ersten Halbjahr 2020 machen deutlich, dass Leonteq aussergewöhnliche Marktturbulenzen bewältigen und gleichzeitig ihre Profitabilität sichern kann“, sagt CEO Lukas Ruflin. Das Konzernergebnis sei zwar enttäuschend, aber das Kundengeschäft konnte gestärkt und strategische Initiativen umgesetzt werden, betont er. „Diese Fortschritte stimmen uns sehr zuversichtlich.“ ssp

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