Leitfaden bietet Hilfestellung für digitale Exporte

07. November 2023 14:33

Chur - Das Schweizerische Institut für Entrepreneurship der Fachhochschule Graubünden hat in Zusammenarbeit mit Wirtschaftspartnern einen Leitfaden für immaterielle Exporte erstellt. Er gibt Hilfestellung bei der gesetzeskonformen Exportkontrolle.

Auch immaterielle Güter wie Software, Technologien oder Dienstleistungen unterliegen den Exportkontrollvorschriften. Ihre Einhaltung gestaltet sich jedoch wesentlich komplexer als beim Export von Maschinen und Geräten, schreibt die Fachhochschule Graubünden in einer Mitteilung. Ihr Schweizerisches Institut für Entrepreneurship hat zusammen mit sieben Wirtschaftspartnern den Leitfaden „Exportkontrolle von digitalen Angeboten“ entwickelt. Er gibt anhand eines Beispielunternehmens Hilfestellung bei der gesetzeskonformen Exportkontrolle.

Als Beispiel wird in der Mitteilung der Klassifizierungsprozess von Software genannt. Hier müssten nicht nur Produktmerkmale berücksichtigt werden, sondern auch die verwendeten Technologien und Werkzeuge bei der Entwicklung der Software, schreibt die Fachhochschule. Ein weiteres Beispiel betrifft die Verwendung cloudbasierter Dienste, weil hier nicht die firmeneigenen Server, sondern die Server von Drittanbietern für den Datenverkehr verwendet werden.

Als drittes Beispiel führt die Fachhochschule Forschungs- und Entwicklungsarbeiten in internationalen Teams an. Beim dazugehörigen länderübergreifenden digitalen Austausch handelt es sich um eine Mischung aus Importen und Exporten. Dabei besteht das Risiko, geltende Gesetze zu verletzen. Der Leitfaden bietet für diese und andere Fragestellungen „ausführliche Studienergebnisse sowie eine Checkliste zur Exportkontrolle digitaler Angebote“ an. ce/hs

Aktuelles im Firmenwiki