Leclanché rüstet Schiffe auf Genfersee mit Batterien aus

08. Oktober 2020 14:49

Genf - Die Schifffahrtsgesellschaft CGN wird zwei neue Schiffe mit Hybridantrieb auf dem Genfersee einsetzen. Sie werden vom Luzerner Schiffbauunternehmen Shiptec gebaut. Die Batterien stammen vom Westschweizer Hersteller Leclanché.

Künftig werden Pendler und Grenzgänger in der Genferseeregion umweltfreundlicher verkehren können. Die Compagnie Générale de Navigation sur le Léman (CGN) wird zwei neue Schiffe mit Hybridantrieb einsetzen. Diese sollen zwischen 2022 und 2023 bestehende Dieselschiffe ersetzen, die zwischen der Schweiz und Frankreich verkehren.

Die neuen Schiffe werden vom Luzerner Schiffbauunternehmen Shiptec gebaut. Shiptec und sein Partner Siemens Energy SRL mit Sitz in Mailand haben nun Leclanché mit der Lieferung der Schiffsbatterien beauftragt, wie aus einer Mitteilung hervorgeht.

Leclanché hat bereits mehrere Seetransportunternehmen und Handelsflotten mit Batterien beliefert. Der aktuelle Auftrag ermögliche es dem Unternehmen nun, „einen bedeutenden Beitrag zum Kampf gegen die globale Erwärmung in seiner Heimatregion Schweiz“ zu leisten, wo die Energiespeichersysteme auch entwickelt und montiert werden.

Die beiden Schiffe werden den Angaben zufolge eine Kapazität von je 700 Passagieren haben. Insgesamt werden sie den Verbrauch fossiler Brennstoffe um 40 Prozent senken. ssp

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