LafargeHolcim vermeldet starkes erstes Halbjahr

31. Juli 2019 11:20

Zug - LafargeHolcim legt einen positiven Leistungsausweis für das erste Halbjahr 2019 vor. Der Baustoffkonzern führt das auf finanzielle Disziplin zurück. Er ist zuversichtlich, seine Wachstumsziele für das Gesamtjahr zu erreichen.

Der Zuger Baustoffkonzern LafargeHolcim zieht eine positive Bilanz des ersten Halbjahrs 2019. In einer Medienmitteilung weist das international tätige Unternehmen auf ein 3,5-prozentiges Wachstum des Nettoverkaufsertrags in allen Regionen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum hin. Besonders in Europa und Nordamerika habe sich das Marktumfeld günstig dargestellt. Dagegen hätten klimabedingte Umstände wie Überschwemmungen das Ergebnis in den USA belastet. 

Auch der wiederkehrende Betriebsgewinn (EBITDA) legte um 10,8 Prozent zu. Nach Unternehmensangaben haben strenge Kostendisziplin und effektives Preismanagement dazu beigetragen. Besonders kräftig sei der EBITDA in der Region Asien Pazifik durch das indische Ergebnis gestiegen. Auch China habe erneut einen „soliden Beitrag“ dazu liefern können.

In der Region Naher Osten und Afrika sei im zweiten Quartal ein Turnaround erreicht worden. Im ersten Halbjahr hat der EBITDA dort jedoch um 6,6 Prozent nachgegeben.

Der auf die Aktionäre entfallende Konzerngewinn ist um 110 Prozent gestiegen. Der Gewinn pro Aktie hat sich im Berichtszeitraum auf 1,30 Franken mehr als verdoppelt. Auch hier führt der Konzern „eine deutliche Verbesserung der Kosten“ durch sein Sparprogramm als Grund an.

Zudem verbesserte sich der Free Cashflow mit einem Zuwachs um 735 Millionen Franken deutlich. Positiv habe sich auch der signifikante Schuldenabbau ausgewirkt. Die Nettofinanzschulden konnten seit dem 30. Juni 2018 um 30 Prozent auf 11,34 Milliarden Franken gesenkt werden. Durch Entschuldungsinitiativen und Devestitionen in Südostasien sei der Abbau der Verschuldung schneller vorangegangen als erwartet.

Die CO2-Emissionen pro Tonne zementgebundener Materialien seien im Vergleichszeitraum um 1,4 Prozent zurückgegangen. Mit dem Ziel von 520 Kilogramm pro Tonne bis 2030 sei LafargeHolcim der ambitionierteste Hersteller der Branche und im Einklang mit dem 2 Grad-Szenario des Pariser Klimavertrags.

Aufgrund erwarteter Markttrends geht der Konzern von einem erfolgreichen Jahresergebnis aus. „Unsere Strategie 2022 – ,BuildingforGrowth' setzen wir weiter mit hoher Geschwindigkeit um und sind zuversichtlich, dass wir unsere Ziele für das Gesamtjahr erreichen werden“, so CEO Jan Jenisch. mm

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