LafargeHolcim lanciert digitale Baumaterialplattform

04. Oktober 2019 14:05

Zug - Die weltweit erste digitale Baumaterialplattform soll den Strassenbau durch intelligente Planung optimieren. Laut Entwickler LafargeHolcim kann ORIS die Kosten für Strassenprojekte um bis zu einem Drittel und ihren CO2-Fussabdruck um bis zur Hälfte reduzieren.

Der Zuger Baustoffkonzern reise mit zwei neuen digitalen Services „jenseits traditioneller Lösungen“ im Gepäck zum Abu Dhabi World Road Congress vom 6. bis zum 10. Oktober, informiert LafargeHolcim in einer Mitteilung. „Der globale Markt für Strasseninfrastruktur beläuft sich auf über CHF 550 Milliarden“, wird Nicolas Miravalls, Head of Roads, in der Mitteilung zitiert. „Mit unseren wegweisenden digitalen Lösungen bauen wir unser integriertes Strassenangebot weiter aus und erwarten so deutliche Impulse für das Geschäft von LafargeHolcim in diesem Bereich.“

Mit ORIS stellt der Zuger Baustoffkonzern in Abu Dhabi die nach eigenen Angaben „weltweit erste digitale Baumaterialplattform“ vor. Hier werden das Fachwissen von LafargeHolcim im Bereich Baustoffe mit künstlicher Intelligenz und digitalen Services verbunden. ORIS optimiere die Planung  von Strassenprojekten über einen intelligenten Einsatz von lokalen Ressourcen und Materialien, erläutert LafargeHolcim. Dabei berücksichtige das System sowohl den Bau als auch den Unterhalt der Strassen. In ersten Tests habe ORIS die Kosten für Strassenprojekte um bis 30 Prozent und ihren CO2-Fussabdruck um bis zu 50 Prozent verringern können.

Ergänzt wird ORIS durch den Service COPave. Der im globalen Innovationszentrum von LafargeHolcim in Frankreich entwickelte CO2-Rechner errechnet die Auswirkungen eines Strassenbauprojekts über dessen gesamte Lebensdauer. Mit COPave liessen sich Strassen „so CO2-effizient wie möglich planen“, schreibt der Baustoffkonzern. hs

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