Klimastiftung unterstützt 400 Projekte

21. April 2021 11:41

Zürich/Vaduz - Die Klimastiftung Schweiz hat 2020 insgesamt 5 Millionen Franken Fördergelder für Klimschutzprojekte von rund 400 KMU aus Liechtenstein und der Schweiz gesprochen. Mehr als die Hälfte der Mittel kommt der Entwicklung innovativer Technologien zugute.

Die Klimastiftung Schweiz habe 2020 „überdurchschnittlich viele Gelder an überdurchschnittlich viele KMU vergeben“, informiert die Stiftung in einer Mitteilung zu ihrem Jahresbericht 2020. Konkret wurden rund 400 Klimaschutzprojekte von Unternehmen in der Schweiz und Liechtenstein mit insgesamt 5 Millionen Franken gefördert. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einer Steigerung um 16 Prozent.

Die Mittel für die Förderungen stammen von Dienstleistungsunternehmen, die der Stiftung Rückverteilungen aus der CO2-Abgabe zur Verfügung stellen. Bei ihrem Förderprogramm arbeitet die Klimastiftung Schweiz mit der LIFE Klimastiftung Liechtenstein zusammen. Dadurch können auch Liechtensteiner Unternehmen Anträge auf eine Förderung stellen. Im Gegenzug spenden auch Liechtensteiner Dienstleistungsunternehmen ihre Rückverteilungen aus der CO2-Abgabe. In der Mitteilung werden hier VP Bank und die Liechtensteinische Landesbank genannt.

Im Berichtsjahr sei der Grossteil der Mittel für Projekte zur Entwicklung innovativer Technologien aufgewendet worden, erläutert die Klimastiftung Schweiz in der Mitteilung weiter. Konkret werden dort unter anderem eine Technologie zur Speicherung von CO2 in Beton und Verfahren zur Herstellung von Isolationsmaterial aus Asche genannt.

„Wollen wir die Klimaziele erreichen, sind wir auf solche zukunftsweisenden Technologien gerade im Gebäude- und Landwirtschaftsbereich sowie der Kreislaufwirtschaft dringend angewiesen”, wird Thomas Hügli in der Mitteilung zitiert. Der Stiftungsratspräsident der Klimastiftung Schweiz ist überzeugt, dass die Ziele nicht allein mit der Reduktion und Kompensation von Emissionen seitens der Wirtschaft zu erreichen sind. „Wir bündeln deshalb die Kräfte der einzelnen Partnerunternehmen in der gemeinsamen Stiftung, um die Förderung von Klima-Innovationen effizient und fokussiert weiter auszubauen”, meint Hügli. hs

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