Klimastiftung Schweiz nimmt Kurs auf den Innovationsbereich

27. April 2022 09:51

Wallisellen ZH - Die Klimastiftung Schweiz will ihren Förderschwerpunkt auf Klima-Innovationen bei KMU verlagern. Im vergangenen Jahr kamen Fördergelder in Höhe von 2,4 Millionen Franken rund 100 Unternehmen zugute. Die Stiftung hat zudem fünf Grossunternehmen als Partner hinzugewonnen.

Die Klimastiftung Schweiz will gemäss ihres Jahresberichts künftig ausschliesslich in den Innovationsbereich von KMU investieren, um sie bei Klimaschutzprojekten zu unterstützen. In Klima-Innovationen liege die grösste „Hebelwirkung“, heisst es in einer Medienmitteilung zum Geschäftsbericht. Der Strategiewechsel ging einher mit fünf neuen Partnerschaften, für die grosse Unternehmen gewonnen werden konnten. Seit 2009 engagiert sich die Klimastiftung im Bestreben der Netto-Null-Klimaziele für die Schweiz und Liechtenstein.

Im vergangenen Jahr wurde gemäss der Medienmitteilung eine Fördersumme von 2,4 Millionen Franken bewilligt. Die jetzt beschlossene Neuausrichtung auf innovative Vorhaben hatte sich bereits 2021 abgezeichnet, als der Löwenanteil in Höhe von 1,7 Millionen Franken auf diesen Schwerpunkt entfiel. Zu den geförderten Projekten zählten etwa der energiesparende Elektrozylinder des Winterthurer Start-ups Cyltronic, die Entwicklung einer Batterie aus Kochsalz des in Meiringen BE ansässigen Unternehmens Battery Consult sowie das urbane Fernwärme- und Kältekonzept der Firma Exergo aus Sitten VS.

Weitere 0,7 Millionen Franken erhielten KMU zur Unterstützung bei Energieeffizienzprojekten. Finanzielle Unterstützung ging zudem an Energieberatungen in Kooperation mit der act Cleantech Agentur Schweiz und der Energieagentur der Wirtschaft (EnAW). hg

Aktuelles im Firmenwiki