Kantonalbank zeichnet Start-up aus

02. Juni 2020 10:06

St.Gallen - Die St.Galler Kantonalbank hat ihren Jungunternehmerpreis vergeben. Die matriq AG aus St.Gallen ist Preisträger des Startfeld Diamant 2020. Sie entwickelt Codier- und Markierlösungen für Kunststoffprodukte.

Die matriq AG ist Gewinner des diesjährigen Jungunternehmerpreises der St.Galler Kantonalbank (SGKB). Laut einer Medienmitteilung ist das 2019 gegründete Start-up aus der St.GallenBodenseeArea für sein sogenanntes individuelles Wasserzeichen mit dem Startfeld Diamant ausgezeichnet worden, welches es für Kunststoffprodukte entwickelt hat. Damit werden für diese Kunststoffbauteile Rückverfolgbarkeit, Fälschungsschutz und Sicherheit ermöglicht.

Dazu wird die von matriq entwickelte und patentierte Dynamic Mold-Lösung in den jeweiligen Herstellungsprozess integriert, durch welchen jedes Kunststoffbauteil „eine individuelle Seriennummer in Form eines 2D-Codes aufgeprägt“ bekommt. „Die matriq AG löst auf einfache Art und Weise ein echtes Problem“, wird Roland Ledergerber in der Mitteilung zitiert, Jurypräsident Startfeld Diamant und CEO der SGKB. „Dank ihres Produktschutzsystems bieten sie Herstellern von Kunststoffprodukten Rückverfolgbarkeit und Fälschungssicherheit. Und das einfacher, billiger und sicherer als die herkömmlichen Methoden.“

Neben der von vier Forschenden der Innerstaatlichen Hochschule für Technik in Buchs (NTB) gegründeten matriq AG gibt es mit Gossik aus Wittenbach SG einen weiteren Gewinner. Die ebenfalls in St.Gallen ansässige Firma hat eine Produktivitätsapp entwickelt und den Publikumspreis erhalten. Zudem sind vier Start-ups ins Finale eingezogen, wo sie sich der matriq AG geschlagen geben mussten. Dabei handelt es sich um das IT-Untenehmen actesy AG aus St.Gallen, die Talentwerk AG aus St.Gallen, die mit ihren Produkten Anwendern bei der Vernetzung hilft, die im Gesundheitsbereich tätigt Vivatum PD AG aus Eschenbach SG, welche die Bauchfelldialyse modernisiert und digitalisiert, und die Stromal Therapeutics AG aus St.Gallen, welche „immuntherapeutische Antikörper für die Behandlung von Krebs und chronischen Entzündungskrankheiten“ entwickelt. jh

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