Kanton Zürich profitiert überdurchschnittlich vom Standortmarketing

20. Januar 2023 13:01

Zürich - Die Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing trägt stark zum Ausbau von Stellen und Steuereinnahmen im Wirtschaftsraum Zürich bei. Der Kanton Zürich profitiert davon überdurchschnittlich. Er solle sich weiter an der Finanzierung der Stiftung beteiligen, meint der Regierungsrat.

Die Stiftung Greater Zurich Area Standortmarketing (GZA) hat in den vergangenen Jahren positiv zur Entwicklung des Wirtschaftsraums Zürich beigetragen, erläutert die Staatskanzlei des Kantons Zürich in einer Mitteilung. Sie stützt sich dabei auf einen Bericht des Beratungsunternehmens EY, wonach zwischen 2018 und 2021 insgesamt 445 Unternehmen im Wirtschaftsraum angesiedelt werden konnten. 

Zwischen 2009 und 2021 haben die angesiedelten Unternehmen dem Wirtschaftsraum über 647 Millionen Franken Steuereinnahmen eingespielt. Der Kanton Zürich profitiere von diesen Einnahmen und von den durch die Firmen geschaffenen Arbeitsplätze überdurchschnittlich, heisst es in der Mitteilung. Die Kantonsregierung spricht sich daher dafür aus, die kantonalen Beiträge für die GZA von jährlich 2,1 Millionen Franken auch für die Jahre 2024 bis 2027 zu leisten. Dementsprechend hat er dem Kantonsrat insgesamt 8,4 Millionen Franken beantragt. 

Die 1998 gegründete GZA ist in neun Kantonen, der Stadt Zürich und der Region Winterthur aktiv. „Die Zusammenarbeit innerhalb unseres Metropolitanraums ist wichtig, um international wettbewerbsfähig zu bleiben“, wird Regierungsrätin Carmen Walker Späh, Stiftungsratspräsidentin der GZA, zitiert. „Ein Wirtschaftsraum endet nicht an einer Stadt- oder Kantonsgrenze.“ hs

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