Julius Bär will bis 2030 klimaneutral werden

21. März 2022 11:29

Zürich - Julius Bär will bis 2030 die eigenen CO2-Emissionen auf Netto-Null reduzieren. Dazu setzt der Zürcher Vermögensverwalter auf Energie aus erneuerbaren Quellen und eine interne Abgabe auf Flugreisen. Das Geschäft mit Vermögen, Krediten und Hypotheken soll bis 2025 klimaneutral sein.

Die neue Klimastrategie von Julius Bär sehe vor, die CO2-Emissionen im eigenen Betrieb bis 2030 auf Netto-Null zu reduzieren, informiert die international im Vermögensverwaltungsgeschäft aktive Zürcher Bankengruppe in einer Mitteilung. „Unser Ansatz lautet Taten statt schöne Worte“, wird Gruppen-CEO Philipp Rickenbacher zitiert. „Deshalb ergreifen wir kurzfristig klare und pragmatische Massnahmen, die uns den Weg für die Erfüllung unserer langfristigen Verpflichtungen ebnen werden.“

Um das selbstgesteckte Ziel zu erreichen, plant Julius Bär die Umstellung seiner Energieversorgung auf erneuerbare Quellen. Darüber hinaus will die Bankengruppe ihre Geschäftsreisen einschränken. Für Flugreisen wird zudem intern eine CO2-Abgabe von 100 Franken pro Tonne CO2 erhoben. Weitere Emissionen sollen durch die Entfernung von CO2 aus der Atmosphäre kompensiert werden, heisst es in der Mitteilung.

Das Geschäft mit Vermögensverwaltung, Krediten und Hypotheken will Julius Bär bis 2050 klimaneutral gestalten. Bis 2030 ist hier eine Reduktion der CO2-Emissionen um 20 Prozent geplant. Weitere Details stellt das Unternehmen in seinem am 21. März veröffentlichten Nachhaltigkeitsbericht 2021 zur Verfügung. hs

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