Jahresteuerung fällt schwach aus

07. Januar 2020 13:51

Neuenburg - Die Konsumentenpreise weisen für das vergangene Jahr eine durchschnittliche Jahresteuerung von 0,4 Prozent auf. Die Preise für im Inland produzierte Waren legten dabei zu, während die Preise für Importgüter im Jahresvergleich stabil blieben.

Die durchschnittliche Jahresteuerung von 0,4 Prozent im vergangenen Jahr sei vor allem auf gestiegene Preise für Neuwagen sowie auf gestiegene Wohnungsmieten zurückzuführen, informiert das Bundesamt für Statistik (BFS) in einer Mitteilung. Die Jahresteuerung wird dabei als Veränderungsrate zwischen dem Jahresmittel des betrachteten und dem Jahresmittel des davor liegenden Jahres definiert. Die Jahresmittel wiederum entsprechen dem arithmetischen Durchschnittswert der zwölf Monatsindizes des jeweiligen Kalenderjahres.

Nach Herkunft der Waren betrachtet fiel die durchschnittliche Jahresteuerung allerdings unterschiedlich aus. Während die Preise für einheimische Produkte im Jahresdurchschnitt um 0,5 Prozent anzogen, blieben die Preise für Importgüter im Schnitt unverändert.

Im Dezember 2019 hatte der Landesindex der Konsumentenpreise den Stand von 101,7 Punkten erreicht. Im Vergleich zum Vormonat blieb der Index damit unverändert, im Vergleich zum Dezember 2018 zogen die Preise um 0,2 Prozent an. In der Mitteilung führt das BFS die Preisstabilität gegenüber dem November 2019 insbesondere auf sich gegenseitig aufhebende Entwicklungen innerhalb der einzelnen Preisgruppen zurück. So seien beispielsweise die Preise für Hotelübernachtungen und Kommunikationsdienstleistungen beim Mobilfunk gestiegen, während verschiedene Kosmetikprodukte sowie Frucht- und Gemüsesäfte günstiger wurden. hs

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