Isone, Andermatt und Weinfelden siegen beim Minergie-Rating

18. November 2022 14:38

Basel - Isone TI, Andermatt UR und Weinfelden TG führen die diesjährigen Ranglisten von Minergie für kleine, mittlere und grosse Gemeinden an. Alle zwei Jahre zeichnet der von Bund, Kantonen und Wirtschaft getragene Standard Gemeinden für ihre Beiträge zum Klimaschutz aus.

Alle zwei Jahre zeichnet Minergie die besten unter den Schweizer Gemeinden aus, in denen mindestens ein Gebäude steht, das mit dem Minergie-Standard für neue und modernisierte Gebäude zertifiziert ist. In diesem Jahr führen die Gemeinden Isone, Andermatt und Weinfelden die Ranglisten für kleine, mittlere und grosse Gemeinden an, informiert Minergie in einer Mitteilung. Der Wettbewerb soll die Gemeinden motivieren, ihren Handlungsspielraum für Klimaschutz effektiv zu nutzen.

In die Bewertung fliessen die Anzahl der Minergie-Zertifikate für Neubauten und Modernisierungen sowie die Zahl der schwieriger zu erreichenden Spezialzertifikate ein. Auch das Engagement der Gemeinden sowie die pro Einwohner nach Minergie zertifizierte Fläche insgesamt spielen eine Rolle. Besonders stark gewichtet werden Anstrengungen, die in den letzten beiden Jahren erfolgten. 

Für Isone sei der Sieg eine Bestätigung für den von der kleinen Berggemeinde eingeschlagenen Weg, schreibt Minergie. Andermatt konnte vor allem mit dem Baugeschehen rund um das Tourismusresort punkten. „Der Podestplatz bedeutet, dass Andermatt sehr gut unterwegs ist bezüglich Anzahl nach Minergie zertifizierter Gebäude und zertifizierter Energiebezugsfläche“, wird Gemeinderat Erich Renner in der Mitteilung zitiert. „Das ist sehr schön für uns – auch, weil wir ja bereits zum vierten Mal das Label Energiestadt erreicht haben.“

Goldmedaillengewinnerin Weinfelden hatte bereits 2018 den Sieg davongetragen. Im aktuellen Wettbewerb konnte die Stadt vor allem mit zwei nach den schwierig zu erreichenden Standards Minergie-A und Minergie-P zertifizierten Neubauten von Schulen punkten. hs

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