Interroll wirtschaftet profitabler

03. August 2020 11:58

Sant'Antonino TI - Umsatz und Auftragseingang von Interroll sind im ersten Halbjahr 2020 pandemiebedingt hinter den Vorjahreswerten zurückgeblieben. Betriebsergebnis und Reingewinn konnte der weltweit aktive Tessiner Spezialist für interne Logistik und Automation hingegen steigern.

Einer Mitteilung von Interroll zufolge hat der weltweit aktive Tessiner Spezialist für interne Logistik und Automation im ersten Halbjahr 2020 einen Nettoumsatz in Gesamthöhe von 233,2 Millionen Franken erwirtschaftet. Im Vergleich zum Vorjahr entspricht dies einem Rückgang um 10,6 Prozent. Der Auftragseingang ging im selben Zeitraum um 11,9 Prozent auf 263,4 Millionen Franken zurück. Für die Rückgänge macht Interroll neben der Coronavirus-Pandemie auch den erstarkten Franken verantwortlich.

Nach Produktgruppen betrachtet, gingen die Umsätze am stärksten im Geschäftsbereich Fliesslager zurück. Der geringste Umsatzrückgang wurde im Jahresvergleich bei den Förderern und Sortierern verzeichnet. Dieser Geschäftsbereich wies mit 80,9 Millionen Franken zudem den höchsten Beitrag zum Gesamtumsatz aus. Nach Märkten betrachtet gingen die Umsätze in den beiden Hauptmärkten von Interroll, EMEA-Region und Region Amerikas, zurück. Im asiatisch-pazifischen Raum konnten die Umsätze im Jahresvergleich hingegen um 10,7 Prozent gesteigert werden.

Als Betriebsergebnis (EBIT) wurden 32,3 Millionen Franken ausgewiesen, das sind 3,5 Prozent mehr als im Vorjahressemester. Der Reingewinn legte im selben Zeitraum um 3,1 Prozent auf 23,8 Millionen Franken zu.

„Im ersten Halbjahr 2020 konnte Interroll trotz Umsatzrückgang EBIT und Ergebnis weiter steigern“, wird Paul Zumbühl, CEO Interroll Worldwide Group, in der Mitteilung zitiert. „Zu diesem positiven Ergebnis trug auch unsere hohe Kosten- und Investitionsdisziplin bei.“ Zudem habe Interroll Marktanteile gewinnen können. hs

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