Internetplattform hilft Heizkosten sparen

07. Oktober 2019 09:36

Basel/Zürich/Bern - Ein Verbund verschiedener Organisationen und Ämter hilft Mietern und Vermietern, die Heiznebenkosten zu senken. Auf einer Internetplattform bieten sie einen Test an, der Einsparpotenziale aufzeigt.

Mit einem Test auf der Plattform heizkostentest.ch können Mieter und Stockwerkeigentümer jetzt feststellen, ob sie unnötig viel für das Heizen ausgeben. Laut einer Medienmitteilung von Energie Zukunft Schweiz wurde diese Möglichkeit im Internet jetzt lanciert. Diese Plattform ist ein Gemeinschaftsprojekt von Energie Zukunft Schweiz, dem Mieterinnen- und Mieterverband Schweiz (MV) und dem EigentümerInnen-Verband Casafair. Das Projekt wird vom Bundesamt für Energie (BFE) und dem Bundesamt für Wohnungswesen (BWO) unterstützt. 

Heizkostentest.ch berücksichtigt Lage, Höhe und Heizgradtage einer Wohnung. Mit den individuell eingegebenen Daten bewertet dieser Test Heiznebenkosten als „niedrige“, „mittlere“ oder „hohe“ Ausgaben im Vergleich zu Referenzwerten. Mit einfachen Verhaltensanpassungen und Optimierungen liesse sich pro Jahr eine grosse Menge Energie Energie, CO2 und Geld einsparen, heisst es in der Mitteilung.

Die Medienmitteilung weist darauf hin, dass Gebäude in der Schweiz für mehr als ein Viertel der CO2-Emissionen verantwortlich sind, insbesondere wenn sie mit Öl oder Gas beheizt werden. Zudem seien viele Heizungs- und Lüftungsanlagen auch bei neuen oder sanierten Gebäuden schlecht eingestellt. Deshalb würden viele Schweizer und Schweizerinnen unnötig hohe Heizkosten bezahlen.

Könnten durch angepasstes Heizverhalten die Heizkosten um 10 Prozent reduziert werden, so würde dies laut der Medienmitteilung zu Einsparungen „von sehr viel fossilen Energieträgern, klimaschädigendem CO2 und mehreren hundert Millionen Franken führen“. mm

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