Intep erarbeitet Rückgabekonzept für earlybird-Ski

02. August 2021 09:56

Zürich/Bern - Für den kreislauffähigen Ski des Berner Produzenten earlybird ist ein Rückgabeprozess entwickelt worden. Das Konzept wurde vom Zürcher Beratungs- und Forschungsunternehmen Intep im Rahmen des Schweizer Netzwerks Ressourceneffizienz Reffnet erarbeitet.

Die recyclingfähigen Ski von earlybird können nach Ablauf ihrer Lebensdauer in die Kreislaufwirtschaft überführt werden. Um dies optimal zu bewerstelligen, hat Intep laut einer Medienmitteilung im Rahmen des Förderprogramms des Netzwerks Ressourceneffizienz (Reffnet) ein Konzept entwickelt.

Das Berner Unternehmen earlybird produziert einen kreislaufwirtschaftsfähigen Ski. Nach Unternehmensangaben ist der CO2-Fussabdruck dieser Ski der niedrigste der Branche und wird über die Zürcher Klimaschutzstiftung myclimate kompensiert. Damit seien die Ski zu 100 Prozent klimaneutral. So verwende earlybird etwa biobasiertes Skiwachs, das frei von Fluor und anderen giftigen Inhaltsstoffen ist. Ausserdem kämen „die besten Skikanten“ aus Österreich zum Einsatz. Sie werden aus zurückgewonnenem Stahl hergestellt. Auch der Rennbelag besteht aus wiedergewonnenen Materialien.

Für seine Chickadee-Ski wurde earlybird bereits zweimal mit dem Gold Award der ISPO, der weltweit grössten Multi-Segment-Messe der Sportbranche, ausgezeichnet. Der Ski begeistere nicht nur am Berg, heisst es in der Begründung der Jury. Er bestehe aus nachhaltigem Material und könne am Ende seiner Lebenszeit leicht recycelt werden. Deshalb sei ihm neben dem Gold Award auch das Sustainability Achievement verliehen worden.

Intep hat für dieses Produkt die Bedingungen und Herausforderungen des Rückgabeprozesses analysiert. Wichtig sei dabei gewesen, dass zum einen die Kommunikation mit der Kundschaft hinsichtlich der Rückgabemöglichkeiten und den Vorteilen der Kreislaufwirtschaft gelinge. Zum anderen sollte die Rückgabe unkompliziert sein. Darüber hinaus standen auch ressourcenschonende Transportwege im Fokus.

Wie Intep weiter mitteilt, sei das Projekt im Rahmen des Beraterprogramms von Reffnet entstanden. Das Netzwerk unterstützt Projekte mit einem Förderbetrag, die innovative Lösungen für ressourcenschonende Produktentwicklungen suchen. mm

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