Intelligenter Wasserhahn gewinnt Finnova-Award

27. November 2019 13:20

Chur - Mit dem Finnova-Technology-Award werden richtungsweisende Forschungen in Bereichen angewandter Wissenschaften gewürdigt. In diesem Jahr geht die Auszeichnung an Viktor Kessler. Der Photonicsstudent der Fachhochschule Graubünden lotet den Einsatz Künstlicher Intelligenz im Sanitärbereich aus.

„Der Finnova-Technology-Award ist eine Förderinitiative von Finnova im Bereich der angewandten Wissenschaften“, informiert die Fachhochschule Graubünden (FH Graubünden) in einer Mitteilung. Die Entwicklerin von Bankensoftware möchte mit der Auszeichnung dem Mangel an Fachkräften entgegenwirken und „die Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung Digitalisierung und Automatisierung vorantreiben“, heisst es dort weiter. Für den Preis können sich Studierende aller Fachrichtungen der FH Graubünden bewerben.

Bei der diesjährigen Runde des Finnova-Technology-Awards waren neun Bachelorarbeiten eingereicht worden. Unter ihnen setzte sich die Machbarkeitsstudie zur Anwendung von Künstlicher Intelligenz (KI) im Sanitärbereich von Viktor Kessler durch. Der Student im Photonicsstudium der FH Graubünden lotete das Potenzial von KI bei den Produkten der Oblamatik AG aus Chur aus. Ein von ihm entwickelter Prototyp „simuliert einen Wasserhahn, der berührungslos mit Gestenerkennung gesteuert werden kann“, heisst es in der Mitteilung.

Von der Jury wurde die Bachelorarbeit von Kessler insbesondere für ihre systematische Herangehensweise und ihre hohe Praxisrelevanz gelobt. Bei der Preisverleihung in den Räumlichkeiten des Churer Standorts von Finnova bekam der Preisträger einen Check über 1000 Franken überreicht. hs

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